Donnerstag, 29. Mai 2014

Kostenlose Kreditkarten - zwei Alternativen

Kreditkarten bergen zwar die Gefahr in sich, dass man sich verschuldet und die Kredite, die darüber finanziert werden sind BÖSE SCHULDEN im Regelfall, weil es sich um Konsumausgaben handelt. Als Zahlungsmittel sind sie aber eine feine Sache und geben gerade bei Reisen ins Ausland Sicherheit, wenn einmal mehr Geld benötigt wird. In manchen Ländern ist es auch kaum noch möglich mit Bargeld zu tanken. Das habe ich schon in der Schweiz erlebt. Lange hatten wir die Visacard von payback, die aber doch 10 oder 20 Euro kostete, was ich nicht eingesehen habe. Jetzt bietet Payback eine auf Dauer kostenlose American Express Kreditkarte mit Paybackfunktion an. American Express führt in Deutschland (und ich glaube sogar auch Weltweit) ein wenig ein Schattendasein. Die Zusammenarbeit mit payback könnte das ändern. Einfach auf der payback Seite nachschauen. Bis 31.05.20134 gibt es auch noch ein paar payback-Punkte extra. Wem es also nichts ausmacht, dass die Einkaufsdaten und Finanzdaten alle zusammengeführt, ein Persönlichkeitsprofil erstellt wird und das vielleicht auch noch bei der NSA gespeichert wird, der kann sich darüber eine Kreditkarte holen. Eine weitere kostenlose Alternative - sogar ohne Bankkontowechsel - ist eine Mastercard über gebührenfrei. Mich stört allerdings daran, dass es eine Rechnung gibt, die beglichen werden muss und bei Ratenzahlung oder Nichtbegleichung echt happige Zinsen anfallen. Eine Möglichkeit, dass der Betrag einfach vom Konto abgebucht wird, habe ich noch nicht gefunden. Ich könnte mir vorstellen, dass die darauf bauen, dass es einmal passieren kann, dass man die email-Rechnung übersieht und nicht begleicht und dann eben massive Zinsen anfallen. Da heißt es also, insbesondere bei längeren Auslandsaufenthalten, aufpassen. Man sieht, so richtig umsonst, sind beide Wege nicht. Im einen Fall bezahlen wir mit unseren Daten, im anderen Fall mit der Unsicherheit, dass bei der Rechnungsstellung oder Bezahlung etwas schiefgehen könnte. Allerdings bekam ich bei gebührenfrei eine Mitteilung, dass das Geld eingegangen ist per email, wie eben auch die Rechnung.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Weltweite ehrenamtliche Stadtführer finden

Wer in größere Städte verreist, nimmt oft auch an Stadtführungen teil. Die sind allerdings häufig sehr unpersönlich in großen Gruppen. Wer Bekannte oder Freunde in einer fremden Stadt hat, bekommt dagegen häufig Ecken gezeigt, die bei den professionellen Stadtführungen (die durchaus auch ihre Berechtigung haben) nicht "angegangen" werden. Seit den 90er Jahren gibt es ein ständig wachsendes Netzwerk an ehrenamtlichen Stadtführern, die Besuchern freiwillig und unentgeltlich ihre Stadt zeigen. Es ist mittlerweile daraus eine weltweite Bewegung geworden und in nahezu jeder touristisch interessanten Stadt lassen sich diese "greeter" finden. Weiter Infos und die Liste der Städet findet ihr beim Global Greeters Network.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Selbst zum Carsharer werden...

Carsharing ist an sich schon eine tolle Sache, wenn ich auch zugeben muss, dass wir den Schritt, das eigene Auto abzuschaffen, noch nicht gewagt haben. Aber in großen Städten, die auch vom Grundsatz her über ein gutes autofreies Nahverkehrssystem verfügen, ist das sicher eine sinnvolle Ergänzung und kann helfen eine Menge Geld zu sparen. Viele Carsharing-Anbieter kennt man. Ich bin nun über aklamio, wo ich immer mal stöbere, was es denn Interessantes gibt, auf CiteeCar gestoßen. Gibt es im Moment erst in größeren Städten. Das System scheint mir aber ziemlich durchdacht zu sein. Bemerkenswert finde ich, dass es die Möglichkeit gibt, für Leute, die stolze frei zugängliche Parkplatzbesitzer sind, selbst einen Carsharinp-Platz anzubieten und dafür im Gegenzug Freikilomter mit dem Citeecar. Das nennt sich dann CiteeHost. Aber auch als bloße Mitglieder (also Nutzer der Fahrzeuge) finde ich diesen Anbieter bemerkenswert, weil es keine Grundgebühr kostet.

Samstag, 17. Mai 2014

Wie der Staat Zugriff auf die emails zu nehmen versucht....

Wir haben uns daran gewöhnt und wissen es im Hinterkopf, dass ausländische Geheimdienste hier und bei unseren emails, fleißig mitlesen. Ich bin aber davon ausgegangen, dass die deutschen Behörden sich dann doch ein wenig besser benehmen. Es könnte sein, dass das auch an fehlenden technischen Möglichkeiten liegt und der Wille, die Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen, auch in Deutschland verbreitet ist. Wer den Blog des email-Anbieters posteo hat nun einen Transparenzbericht veröffentlicht, in dem die Zugriffsversuche der bayrischen Polizei (OK in Bayern läuft es eh immer ein bisschen ander, da wird auch mal die Wartung von Computeranlagen im Wahlkreisbüro gegen Bezahlung an minderjährige Familienangehörige gegeben) aber erschreckend ist es dennoch. PS: Wobei ich gerade noch einmal nachlese und mich frage, wie ich darauf komme, dass das die bayerische Polizei war? Hatte ich da etwa eine bstimmte Erwartungshaltung. posteo sitzt in Berlin, dürfte wahrscheinlich nichts mit der bayerischen Polizei zu tun haben.

Freitag, 16. Mai 2014

Noch einmal ESC 2014 und der Sohn von Rolf Zuckowski

Ich habe ja schon geschrieben, dass es sich um einen Kompositionswettbewerb handelt und nicht um eine Gesangswettbewerb. Nun lese ich gerade beim STERN, dass der Komponist noch nicht einmal eingeladen war. Das finde ich nun geradezu erbärmlich. Interessant ist auch noch, dass das der Sohn von Rolf Zuckowski ist - ja genau dem Kinderlieder-Papst. Bei den Kindern ist die Zeit (ehrlich gesagt Gottseidank) vorbei. Aber auf den vielen CDs sind durchaus einige Lieder von Vater Zuckowski drauf, die deutlich über dem normalen Schlagerdurchschnitt liegen sowohl musikalisch, wie auch inhaltlich und genau das trifft ja auch auf das Werk seines Sohnes zu, der nun den Eurovision Song Contest 2014 gewonnen hat.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Prepaid-Karte mit kostenloser Datenflat

Ja - das hier ist so etwas wie Werbung. Insbesondere die Kiddies kommen heutzutage kaum noch ohne ein Smartphone aus. Während der Kauf an sich noch mit Geburtstags- oder Weihnachtsgeld funktioniert, machen sich viele Eltern (zu Recht) Sorgen über die monatlichen Kosten, die über den Datenverkehr anfallen könnten. Das eigentliche Telefonieren lässt sich ja mit einer Prepaidkarte erledigen. Die meisten Flatrates kosten mindestens fünf Euro im Monat. Es gibt aber einen werbefinanzierten Smartphone Tarif beim Netzclub. Da kriegt man Werbung und dafür sind 100 MB im Monat im schnellen Netz und danach wird es eben auf die Langsamgeschwindigkeit runtergebremst. Für Whatsapp oder Email Abfragen reichen die 100 MB im Monat aber locker aus. Telefonieren kostet prepaid 9 Cent je Minute und SMS. Das ist also im normalen Rahmen. Aufladen geht über O2 Karte, aber auch anders. Ich habe so eine SIM Karte (die übrigens kostenlos ist und auch kostenlos versandt wird) schon rund ein Jahr. Geht problemlos. Die Werbung hält sich in Grenzen, ab und zu eine SMS oder eine email. Hier geht es zur Bestellung beim Netzclub!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Wer hat den ESC gewonnen?

Conchita Wurst werden viele sagen. Das ist aber nicht richtig. Es geht bei all dem drumherum verloren, dass es sich bei dem Eurovision Song Contest um einen Komponistenwettbewerb handelt. Deshalb hat auch Lena nie gewonnen sondern Stefan Raab, von dem das Lied stammte. Es ist schade, dass das im Wettbwerb untergeht. Neben der Nation und dem Namen der Sänger oder Gruppe steht dann noch ganz klein - etwa in der Größe der Kosten, die ein Televoting kostet (also so klein, dass man es NICHT lesen kann) - wer die Lieder getextet und komponiert hat. Letztlich ist das natürlich nur das Ergebnis eines Prozesses, in dem es eben nicht um die Musik geht, sondern die Präsentation, viel Politik (denn wann darf man einmal per Televoting die Abneigung gegen ein anderes Volk ausleben) und natürlich das Geschäft. Dieses Mal durften sich auch alle, die für den Siegertitel abstimmten, besonders tolerant fühlen. Nötig hätte es das Lied nicht gehabt, denn es ist auch so über dem Durchschnitt gewesen und hätte gute Chancen gehabt, selbst wenn es von einer Frau oder einem Mann ohne "Verkleidung" gesungen worden wäre. Die bärtige Dame hat aber mit Sicherheit mehr genutzt als geschadet, denn die konservativen Kreise, die sich an dem Outfit stören, schauen den Wettbewerb ohnehin nicht, während er in der Schwul-Lesben Community Kultstatus hat. Wäre es ein Kompositionswettbewerb, wie es gedacht ist, dann müsste er im Radio kommen. Dann könnte zwar nach wie vor die Politik eine Rolle spielen, aber es wäre egal, ob eine polnische Teilnehmerin mit tieeefem Dekolletee am Bühnenrand Butterstampft oder Wäsche wäscht oder eine Conchita Wurst. Das wäre aber schlecht für das Geschäft und das ist ja das wirklich Entscheidende.

Montag, 12. Mai 2014

Gemeinschaftserlebnis Rauchen - und das Nichtrauchen?

Wenn es Veranstaltungen, etwa Fortbildungen oder Seminare oder ähnliches gibt, teilen sich die Besucher recht schnell in zwei Gruppen, die (mittlerweile) große Gruppe der Nichtraucher und die Raucher, die (dank Rauchverbot nahezu überall) dann vor der Tür zusammenstehen. Sie sind, anders als die Nichtraucher, eine erkennbar Gruppe, die sicher auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Das gemeinsame Rauchen verbindet. Da stehen der Abteilungsleiter und der Lehrling nebeneinander, geben einander Feuer und es werden Informationen zwanglos Informationen ausgetauscht, die Nichtrauchende vielleicht nicht mitbekommen. Das soll nun wirklich kein Raucher-Werbungsartikel werden. Ich versuche mir nur (bin selbst kein Raucher) zu erklären, dass es neben den körperlichen Suchterscheinungen auch eine soziale Komponente gibt. Rauchen ist in der Öffentlichkeit ein gemeinschaftsstiftendes Erlebnis - Nichtrauchen nicht. Den Weg aus der Sucht muss man allein gehen, es wird sich nicht in einer Ecke des Raums oder vor der Tür eine Gruppe Ex-Raucher treffen, die dort Nikotinkaugummis kauen und sich unterhalten. Es gibt aber Nichtrauchergruppen, real und eben auch virtuell im Internet, die durch und in der Gemeinschaft helfen, die Rauchsucht zu überwinden. Die größte Internetcommunity dazu dürfte wohl nichtraucher.de.

Sonntag, 11. Mai 2014

Selbst den Familienforschern weltweit helfen

Familienforschung hat dank Internet und vielen Datenbanken das angestaubte Image verloren. Ich halte sie sogar für einen Beitrag zur Völkerverständigung, denn nach wenigen Generationen wird - trotz deutlich geringerer Mobilität in der Vergangenheit - die Bindung zum eigenen Staat immer weniger. Wer lange genug zurückgeht, findet auch fast immer jemanden "Prominentes", mit dem man irgendwie verwandt ist. Die Aktion nennt BillionGraves hilft die Datenbanken zu erweitern. Dazu kann man für Android im PlayGoogle Store eine App runterladen, die den fotografierten Grabstein mit GPS verknüpft und anderen Daten von Nutzern weltweit. Ich würde aus Datenschutzgründen aber wirklich nur alte Grabsteine mit Todesdatum mindestens 50 Jahre zurück fotografieren. Bei den Grabsteinen jüngeren Datums ist die Datenlage außerdem auch aus anderen Quellen so gut, dass es keinen Fortschritt für die Gemeinde der Familienforscher bringt. Ich arbeitet immer mal wieder von Zeit zu Zeit daran und finde - dank fleißiger Menschen, die die Datenbanken ständig mit weiteren Infos füttern - auch immer wieder neue Urahnen. Dazu verwende ich MyHeritage über die ich auch auf die BillionGraves Aktion aufmerksam wurde.

Samstag, 10. Mai 2014

Kreativpilot werden und bis 16.06.2014 bewerben

Im Namen der Bundesregierung (wenn das nun nicht jemanden abschreckt) werden wieder Kultur- und Kreativpiloten gesucht. Dazu werden Kreativunternehmen oder solche, die es werden wollen gesucht. Die Bewerbungen laufen bis 16.6.2014. Näheres gibt es auf der Webseite Kultur- und Kreativpiloten. Hier auch noch ein Video dazu:

Kultur- und Kreativpiloten - Teaser Zeitfenster from Kultur- und Kreativpiloten on Vimeo.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Die Ukraine und was bei uns falsch läuft

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mir ausreichend Gedanken zu dem Thema gemacht habe, das uns in Europa im Moment vielleicht am stärksten beschäftigt. In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des ersten Weltkriegs zum 100sten Mal. Ich habe mit viel Interesse den historischen Roman von Ken Follet "Sturz der Titanen" gelesen, der in dieser Zeit spielt und die Geschichte aus verschiedenen nationalen und gesellschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet. Die Parallelen sind leider zu sehen. Auch damals hat sich eine Krise hochgeschaukelt, ohne dass die beteiligten Regierungen (die Völker wohl noch viel weniger) tatsächlich einen Krieg wollten. Die damaligen Monarchen waren ja auch noch alle irgendwie miteinander verwandt.
Was ich gerade an der deutschen Außenpolitik vermisse ist, dass sie den früheren Pfad des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien (zumindest was ich in den Medien lese) verlassen hat und stattdessen in das allgemeine Säbelrasseln mit  einstimmt. Schon als das erste Mal die nationalischen Töne aufkamen, wäre es erforderlich gewesen darauf hinzuweisen, dass - unabhängig von der nationalstaatlichen Zuordnung - Minderheitenschutz gewährt werden muss. Das gilt für die russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine, wie für die Krim-Tartaren und ukrainischsprechende Bevölkerung in Russland. Das ist der Weg den wir - ungeachtet der vielen Kritik an der EU - bisher gegangen sind und der unter den Ländern der EU seit Jahrzehnten Frieden hält. So spielt es für einen Elsässer, dessen Muttersprache dem pfälzischen näher ist als dem französischen, keine Rolle, ob in seinem Pass die Staatsangehörigkeit französisch oder deutsch steht. Das ist gut so und das sollten wir, bei aller Kritik an der EU nicht vergessen.
Ob bei der Abstimmung auf der Krim alles mit rechten Dingen zuging, darf wohl bezweifelt werden. Es spricht aber wohl vieles dafür, dass bei einer in Ruhe abgehaltenen Abstimmung am Ende auch eine überwiegende Mehrheit für den Beitritt zu Russland gestimmt hätte.
Hand aufs Herz: Wenn die nun sehen, was in der Ostukraine los ist, werden die wahrscheinlich froh sein, dass sie sich so entschieden haben.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Wahltag ist Zahltag

Das scheint zumindest die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer zu befürchten. Zufällig kurz vor den Kommunalwahlen und der Europawahl, fällt ihr ein, dass es in Rheinland-Pfalz für 2015 vielleicht doch eine Besoldungserhöhung geben könnte, die dann mehr ist als das 1 % das es in den letzten Jahren gegeben hat. Während dieser Zeit sind die Gehälter bei den Angestellten im öffentlichen Dienst jeweils mindestens doppelt so stark gestiegen, von den Steigerungen in der Wirtschaft ganz zu schweigen. Außerdem - neben Wahltaktik - besteht auch die Gefahr, dass Gerichte die Besoldung für nicht mehr verfassungsgemäß ansehen, denn die Beamten wurden in Rheinland-Pfalz von der allgemeinen Gehaltsentwicklung schon seit Jahren abgekoppelt, getreu dem Motto, was bei den Angestellten erstreikt wurde, müssen wir bei denen Einsparen, die nicht streiken dürfen.
Selbst wenn es nun ernst gemein wäre mit einer etwas üppigeren Gehaltserhöhung dann nach den Wahlen, wäre damit vielleicht das ausgeglichen, was andere vielleicht im Jahr 2010 an Erhöhung bekommmen haben.

Dienstag, 6. Mai 2014

Die magische Zahl 25

Naja - einige Zahlen gelten ja als magisch, etwa die 13, die 7 oder die 3 - aber die 25?
Die 25 ist eine Zahl, die im Zusammenhang mit der Alterssicherung nach einigen Berechnungen eine Rolle spielt. Natürlich gibt es immer wieder andere, die daran zweifeln und Gegenrechnungen darlegen. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang, die Berechnung der Einkommenslücke, wenn das jetzige Netto mit der zukünftigen Rente verglichen wird und das Ergebnis soll dann erschrecken und schnell dazu führen das Provisionskonto des Vertreters zu füttern. Ansatzpunkt sollte aber nicht das sein, was zur Zeit netto rauskommt sondern das, was ein Mensch/Paar/Familie benötigt. Das ist in den allermeisten Fällen deutlich weniger als das, was zur Zeit an Netto rauskommt. Die wenigsten Ruheständler benötigen beispielsweise zwei Kraftfahrzeuge, was bei den meisten berufstätigen Paaren dann aber doch der Fall ist. Ausgangspunkt sollte also das sein, was man zum Leben braucht. Diese Summe multipliziert mit 25 soll nach verschiedenen Berechnungen, ausreichen, um davon dauerhaft leben zu können. Wer also beispielsweise 2.000 Euro monatlich benötigt (die eigentliche Rente wäre davon noch abzuziehen) , braucht im Jahr (12 * 2.000) 24.000 Euro und müsste für einen Ruhestand 600.000 Euro ansparen. Das ganze könnte dann ganz oder teilweise in Fonds angelegt werden, die etwa monatlich ausschütten (Dazu habe ich hier etwas geschrieben).
So wäre die Rechnung, wenn "Vater Staat" nicht noch von den Zinseinnahmen 25 % bzw. bei Kirchensteuerpflichtigen noch ein bisschen mehr haben wollte. Will man die Zinsabschlagssteuer mit einberechnen, so muss der monatliche Bedarf noch einmal mit 1,25 multipliziert. Hört sich gemein an - auf der anderen Seite, werden andere Einnahmen aus ehrlicher Arbeit deutlich höher besteuert und es gibt ja Freibeträge.
Das ist der 3. Artikel, der sich mit dem Thema Geld auseinandersetzt.
Zu Artikel 2
Zu Artikel 1

Sonntag, 4. Mai 2014

Prokon Insolvenz und wie es nun weitergeht

Vor wenigen Tagen ist über Prokon bzw. eines der Unternehmen das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das ist nicht unbedingt eine schlechte Nachricht. Es führt nämlich dazu, dass laufende Gerichtsverfahren von denjenigen, die besonders schlau schnell ihre Forderungen aus den Genussrechten einklagen wollten, unterbrochen sind und nun die Verteilung vom Insolvenzverwalter vorgenommen wird. Der (Dr. Penzlin) hat übrigens auf seiner Homepage, die nicht so einfach zu finden ist (deshalb hier der Link http://www.sjpp.de/) mitgeteilt (http://www.sjpp.de/Verfahrensinformation_Prokon_Regenerative_Energien%20GmbH.pdf) , dass er plant die Gläubiger der Insolvenzrechte anzuschreiben.

Samstag, 3. Mai 2014

Aufschub macht erfolgreich

Ich bin noch immer beim Thema "Böse Schulden - gute Schulden".

Vor einiger Zeit habe ich von einer wissenschaftlichen Untersuchung gelesen, die auf ein ziemlich altes Experiment zurückgriff. Da hat vor Jahrzehnten ein Wissenschaftler kleinen Kindern eine Süßigkeit vorgesetzt und ihnen erklärt, dass er sie nun eine zeitlang alleine lasse. Wenn sie die Süßigkeit aufessen - was sie dürfen - ist es in Ordnung,. Wenn nicht, dann bekommen sie später die doppelte Menge. Es gibt - glaube ich - einige süße Videos, in denen die Kleinen um die Naschereien herumschleichen.
Interessanter ist aber, dass später untersucht wurde, wie sich das Leben der Kinder, die warten konnten und das Leben derjenigen, die ihr Bedürfnis direkt befriedigten, danach entwickelten. Da gab es dann wohl einen deutlichen Unterschied zugunsten derjenigen, die ihre Bedürfnisse kontrollieren konnten (die verpönte Sekundärtugend der Selbstdisziplin).
Die Dinge, die wir mit Konsumentenkrediten kaufen sollen, sind die Süßigkeit, die wir nun vorgesetzt bekommen. Ein großer Teil der Wirtschaft lebt (sogar gut) davon, dass wir nicht warten können. Wenn wir warten bis wir das Geld für ein ipad o.ä. zusammengespart haben, haben diese Sachen meist schon ihren Reiz vollkommmen verloren. Vor einigen Jahren hieß es noch: Toll ein ipad - das gleiche heute: Och nur ein ipad I. Noch während die möglichen Konsumenten auf das Objekt der Begierde hinsparen, verliert es seinen Reiz und gerade im Bereich der Unterhaltungselektronik auch wortwörtlich seinen Wert.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Gute Schulden - böse Schulden

Es wird viel davon gesprochen, dass wir eine Schuldenkrise wegen der Überschuldung der Staaten haben. Urspünglicher Auslöser der Finanzkrise war aber eine Schuldenkrise der Privathaushalte in den USA, bei denen mit geliehenem Geld Häuser gekauft wurden in der Hoffnung sie später wieder mit Gewinn verkaufen zu können. Eigentlich hat in Deutschland, lange bevor die sogenannten Schuldenbremse diskutiert und eingeführt wurde, das Grundgesetz bereits eine Begrenzung der Staatsschulden vorgesehen. In der Finanzverfassung (das ist der Teil des GG, der üblicherweise nicht sonderlich gelesen wird) steht nämlich, dass die aufgenommenen Schulden die Investitionen nicht übersteigen dürfen. Hätten sich die Staaten hieran gehalten (wobei Investitionen noch genauer definiert werden müssen) dann wären viele Probleme nicht aufgetreten. Leider machen die Privathaushalte es den Staaten nach und konsumieren (gefördert durch Werbung) auf Pump. Das ist dumm! Wer Konsumentenkredite aufnimmt verkauft seine zukünftige Freiheit und - für was? Für zwei Wochen Urlaub? Für das neuste Handy? Die Handyverträge (Handy kostet 9 Euro und zwei Jahre lang nur monatlich 24,99 Euro) sind auch nichts anderes als Konsumentenkredite. Sachen die konsumiert wurden, sind danach weg oder unbrauchbar. Das neue Handy ist in einem halben Jahr veraltet. Konsumentenkredite sind böse Schulden. Kredite, um etwas zu investieren, können gute Schulden sein. Investitionen bedeuten aber, dass etwas von dem investierten Geld zurückkommt, etwa in Form von Ersparnissen oder durch zusätzliche Einahmen. Das kann bei einem Haus (erspart die Miete) sein oder auch bei einem Auto, das für die Fahrt zur Arbeit benötigt wird. Beim Auto tut es aber im Regelfall ein fahrbarer Untersatz, der einen von hier nach da bewegt. Was darüber hinausgeht gehört in die Kategorie Konsumentenkredit und in diesem Bereich führt Warten zur Erkenntnis "Das brauche ich überhaupt nicht!".

Hier geht es zum 1. Artikel, der sich mit dem Thema GELD beschäftigt.
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