Samstag, 29. November 2014

Stiftung ist doch was Gutes - oder?

Immer wieder meldet sich öffentlichkeitswirksam die Bertelsmann-Stiftung zu Wort. Zuletzt mit den Berechnungen darüber, welchen Nutzen die Menschen mit Migrationshintergrund für Deutschland haben Unabhängig von dieser Studie lohnt es sich, einmal zu schauen, wer denn diese Bertelsmann-Stiftung ist. Stiftung klingt zunächst einmal positiv besetzt. Es handelt sich aber in erster Linie um einen neoliberalen Thinktank, der massiv Einfluss auf die Politik nimmt. Alles andere als eine positive Bewertung der Einwanderung wäre eine Überraschung gewesen. Denn es geht darum viele Arbeitskräfte in Deutschland zu haben, nicht nur, damit die Arbeit machen, die getan werden muss, sondern damit sie sich gegenseitig Konkurrenz machen und für niedrigere Löhne sorgen.
Auch die so arg propagierte Privatisierung, bei der man den Bürgen versucht einzureden, dass es billiger wird, wenn ein Privater an den Dienstleistungen (am Besten noch als Monopolist) zusätzlich verdient, geht zu einem großen Teil auf den schädlichen Einfluss der Bertelsmann-Stiftung zurück. In den USA sind diese Think-Tanks ja schon sehr viel weiter. Es geht darum, den öffentlichen Sektor möglichst klein zu halten, hohe Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen und somit die Konzentration von Macht und Kapital auf Wenige zu beschleunigen. Wer sich näher mit der Macht der Bertelsmannstiftung beschäftigen möche, kann auf der Seite Bertelsmannkritik weiterlesen.

Donnerstag, 27. November 2014

Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Über Bhutan und seinen Glücksindex anstatt des Bruttosozialprodukts habe ich hier schon geschrieben. Wir haben hier in Deutschland zwar eines der höchten Bruttosozialprodukte der Welt, sind aber sicher nicht das glücklichste Volk. Dazu gehören andere Faktoren, zB nicht allzugroße Ungleichheiten zwischen arm und reich und die "gefühlte Sicherheit". Mich persönlich würde es nicht glücklich machen in einer Villa mit Pool zu wohnen, wenn das in einem abgeschlossenen Wohnviertel mit Sicherheitspersonal und Zaun drumherum geschehen müsste. In Deutschland gibt es nun auch ein Ministerium für Glück und Wohlbefinden! Natürlich nicht wirklich - es handelt sich um ein Projekt, das aus einer Masterarbeit entstanden ist und, so hieß es gestern in einem Interview (ich vermute Deutschlandfunk oder SWR2), wurde zu einer Herzenssache. Hier ist ein Video des Ministerums für Glück und Wohlbefinden:


Hier geht es zum Ministerium für Glück und Wohlbefinden.



Samstag, 22. November 2014

Früh übt sich ...

... und ist dann schon ziemlich früh "Meister". Wobei ziemlich früh noch untertrieben ist. Ein Fünfjähriger hat - laut SPIEGEL - die Zertifizierungsprüfung von Microsoft bestanden. Er darf sich jetzt Microsoft Certified Personnel nennen. Das finde ich wirklich cool.

Donnerstag, 20. November 2014

Aus Strom. Wasser und Co2 wird Öko-Sprit

Eigentlich ist es logisch. Power to Gas ist etwas, was schon häufiger erprobt wird. Ein Schritt weiter geht man dann, wenn man das ganze "irgendwie" verflüssigt und Benzin daraus herstellt. Eine solche Pilotanlage wurde nun gerade eröffnet, wie ntv berichtet. Nach dem fabelhaften Erfolg der Erneuerbaren Energien wird es nun Zeit sich über Speicherung Gedanken zu machen und die geht eben in Form der Verflüssigung oder der Umwandlung in Gas deutlich einfacher als mit riesigen Batterien und wahrscheinlich auch einfacher als mit riesige Pumpspeicherkraftwerken.

Mittwoch, 19. November 2014

Heute ist Welt-Toilettentag

Gerade hat mich auf der Fahrt zur Arbeit die Sendung SWR2 - Wissen darauf aufmerksam gemacht, dass heute der Welt-Toiletten Tag ist. In unsere an sich ziemlich tabulosen Gesellschaft ist dieser Bereich aber dann doch noch wenig öffentlichkeitswirksam, weshalb die Politiker und Entwicklungsorganisationen eben besser fahren, wenn sie Schulen oder Brunnen bauen, als den Menschen anständige Toiletten zu errichten.

Dienstag, 18. November 2014

Lustiger Spruch - gestern gehört

Gestern hörte ich folgenden Spruch, der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn hier weitergeben mag:


Wenn du dein Ohr auf die heiße Herdplatte legst,
riechst du bald deine Dummheit.

Samstag, 15. November 2014

Wieder mehr bei Pagewizz aktiv

Nachdem suite101 nun wirklich endgültig den "Bach runter" gegangen ist, musste ich mich nach neuen Veröffentlichungsmöglichkeiten für meine dortigen Artikel und neue Artikel umschauen. Zwei Artikel zum Arbeitsrecht habe ich hier veröffentlicht und just in diesen Tagen kam dann endlich - nach Monaten - die Freigabe von pagewizz für die Google Adsense Werbebeteilung. Also werde ich nun nach und nach dort mehr veröffentlichen. Die Liste der Artikel könnt ihr hier sehen und sie wird nun immer länger werden. Erfreulich ist, wie sich die Werbeeinnahmen nach nur wenigen Tagen entwickelt haben. Das sind nun fast 1 Euro je Tag. Das ist natürlich nicht die Welt, aber bei der Anzahl der Artikel, die zum Größten Teil recycled sind, doch überraschend viel. Wer also gerne schreibt, etwas zu sagen hat und wirklich nur auf ein nettes Zubrot hinauswill, kann - bei freier Themenwahl - bei

  pagewizz 


schon seinen Spaß haben. Die Community dort ist übrigens sehr nett und hilfsbereit.

Donnerstag, 13. November 2014

Keine Satire: Ampelfrauen gefordert

Gelegentlich verlinke ich hier ja Artikel zum Postillon, aber das hier steht in der Online-Ausgabe des SPIEGEL. In NRW fordern Gründe und SPD (wer sonst) Ampelquotenfrauen. Eigentlich vermute ich hinter solchem Unsinn normalerweise Beraterverträge von Ampelanlagen-Herstellern, die auf den großen Reibach hoffen. Aber - soweit ist es schon gekommen - mittleweile denke ich, dass die sogar ohne Bestechung auf solchen Blödsinn kommen. Wie ein Kommentator geschrieben hat, fehlt übrigens bei dem "Achtung Kinder" Schild ein Mann - Das Kind wird offensichtlich von einer Frau oder einem Mädchen an der Hand geführt. Und wo bleiben bitte die Transsexuellen und Transgender-Ampelmännchen?

Montag, 10. November 2014

Batterien aus Papier!

Es ist spannend, was der menschliche Geist so alles entwickeln kann. Die Weiterentwicklung von Batterien ist für die Elektromobilität wie auch für die Energiewende im allgemeinen sehr bedeutsam. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, verschiebt sich das Problem dahingehend flexible Strom aus dem Netz zu nehmen und bei Bedarf wieder einszuspeisen. Hier ist ein englischsprachiges Video über eine Firma, die eine Batterie aus Papier entwickelt hat:

Sonntag, 9. November 2014

Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen Krankheit

Bei einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus krankheitsbedingten Gründen kommen zu den allgemeinen rechtlichen Risiken eines Prozesses noch medinische hinzu.

Ich bin krank, da kann man mir doch nicht kündigen!

Diese Aussage hört man oft. Das macht sie aber nicht richtiger. Es gibt in Deutschland kein Kündigungsverbot im Krankenstand. Im Gegenteil: Man kann sogar wegen einer Krankheit gekündigt werden.

Der allgemeine Kündigungsschutz

Der allgemein soziale Kündigungsschutz, der von dem Arbeitgeber fordert, dass er Kündigungsgründe für eine fristgemäße Kündigung des Arbeitsverhältnisses hat, gilt sicher in Betrieben mit mehr als 10 Vollzeitarbeitnehmern und wenn der betreffende Arbeitnehmer länger als sechs Monate bei dem Arbeitgeber beschäftigt ist. Dann kann der Arbeitnehmer sicher sein, dass er dem Kündigungsschutzgesetz unterfällt.
Es gibt auch noch eine Übergangsregelung mit dem Stichtag 31. 12. 2003, nach der auch mehr als fünf Arbeitnehmer ausreichend sind. Die Einzelheiten der gesetzgeberisch in der Formulierung vollkommen missglückten Übergangsregelung sind so kompliziert, dass sie den Rahmen hier sprengen würden.

Formelle Fehler

Bestimmte formelle Fehler einer Kündigung kann man auch außerhalb des Kündigungsschutzgesetzes geltend machen.

Abwägung

Sind vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer die formellen Hürden genommen worden und kommt es zum Prozess, so wird in diesem Prozess eine Abwägung vorzunehmen sein. Abwägungen können im Einzelfall so oder so ausgehen, denn es soll ja gerade dem konkreten Fall Rechnung getragen werden. Dennoch lassen sich bestimmte typisierte Fallgestaltungen festhalten.

Die Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen

Hier kann man festhalten, dass das Gericht etwa die letzten zwei Jahre betrachtet und prüft, ob in diesem Zeitraum der Arbeitnehmer mehr als sechs Wochen arbeitsunfähigerkrankt war. Solange er unter dieser Grenze bleibt, hat er bei einer krankheitsbedingten Kündigung gute Chanchen, sich erfolgreich gegen die Kündigung zur Wehr zu setzen. Mit Zeiten, die darüber liegen, wird es schon schwieriger. Dann sind aber noch viele weiter Aspekte, etwa die Dauer des Arbeitsverhältnisses, Belastungen in der Vergangenheit, Ursachen der Arbeitsunfähigkeit (etwa ein Arbeitsunfall?) zu berücksichtigen.

Betriebliche Belastungen

In der Regel ergeben sich die betrieblichen Belastungen aus den Entgeltfortzahlungskosten.

Medizinisch Prognose

Was den Prozess um eine krankheitsbedingte Kündigung besonders schwierig macht, ist, dass eine medizinische Prognose für die Zukunft zu erstellen ist. Haben wir Fehlzeiten von mehr als sechs Wochen in der Vergangenheit, dann ist diese negative Zukunftsprognose erst einmal indiziert. Bei der Prognose, die schlimmstenfalls ein (teurer) Gutachter erstellen muss, kommt es dabei auf den Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung an.

Langandauernde Erkrankungen

Von der Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen zu unterscheiden ist die Kündigung wegen dauerhafter Leistungsunfähigkeit. Dabei steht die Ungewissheit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (etwa nach einer Arbeitsunfähigkeitsdauer von eineinhalb Jahren) einer dauerhaften Unmöglichkeit der Leistungerbringung gleich.
Es mag ungerecht erscheinen - aber wer massive gesundheitliche Probleme hat, hat im Prozess wegen einer Kündigung schlechtere Karten als derjenige, der "nur" freitags und montags krank ist. Für den Arbeitgeber ist das Risiko in einem solchen Prozess wegen einer langandauernden Erkrankung deutlich geringer, denn solange der Dauerkranke weiterhin krank bleibt, fallen keine Entgeltfortzahlungskosten an. Der Arbeitgeber könnte im Grund beruhigt den Ausgang des Prozesses abwarten.
Die betrieblichen Belastungen können - da der Entgeltfortzahlungszeitraum abgelaufen ist - in der dauerhaften Nichtausübung des arbeitsrechtlichen Direktionsrechts liegen.

Prognose

Auch oder gerade bei der lang andauernden Erkrankung kommt es darauf an, wie sich die Arbeitsfähigkeit in der Zukunft entwickeln wird. Wenn zum Beispiel eine Operation ansteht, die die Arbeitsfähigkeit wiederherstellen kann, dann haben sich die Chancen im Prozess für den Arbeitnehmer schon wieder verbessert. Deshalb sollte man sich bereits im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Gedanken darüber machen, ob man sich die Kosten für den Gutachter nicht spart und eine Einigung zwischen den Arbeitsvertragsparteien anstrebt.

Betriebliches Eingliederungsmanagement bei Schwerbehinderten

Offiziell zwar nicht als Voraussetzungen, aber mit erheblichen Auswirkungen auf die Darlegungs- und Beweislast ist das Unterbleiben eines Eingliederungsmanagementsnach § 84 SGB IX zu sehen.
Dieser Artikel gibt die Auffassung des Autors zur Rechtslage zur Zeit der Entstehung des Artikels wieder. Die Angaben sind bewusst populärwissenschaftlich formuliert und erfolgen ohne Gewähr. Sie ersetzen und wollen keine Einzelfallberatung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin ersetzen.
Nicht umsonst heißt es: "Zwei Juristen - drei Meinungen!"

Prozess beim Arbeitsgericht um Lohn

Kaum ein Arbeitnehmer hat ein so dickes Finanzpolster, dass er lange auf seinen Lohn warten kann. Hier muss meist schnell gehandelt werden, damit größere Schäden durch den Ausfall der Lohnzahlung verhindert werden können.

Im Folgenden wollen wir uns mit der "normalen" Klage auf Lohn befassen, lassen also die speziellen Umstände des Prozesses um Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und um Überstunden außen vor. Außerdem gibt es auch Fälle, in denen von Seiten des Arbeitgebers noch nicht einmal abgerechnet wird.

Arbeitgeber kann nicht zahlen

Es gibt immer wieder Fälle, in denen der Arbeitgeber im Prozess überhaupt nicht die Zahlungspflicht bestreitet, sondern nur erklärt, dass er zur Zeit kein Geld habe, weil seine Kunden nicht zahlen. Wie ein umgeworfenes Dominosteinchen werden dann die nächsten angestoßen und fallen auch. Rechtlich gesehen ist das kein Argument. Ein Grundsatz lautet: "Geld hat man zu haben!" Andererseits kann der Arbeitnehmer auch froh darüber sein, wenn der Arbeitgeber im Gütetermin so mit offenen Karten spielt und nicht irgendwelche anderen Einwendungen vorbringt. Es kann durchaus sinnvoll sein, sich dennoch - etwa auf eine Ratenzahlung - auf einen Vergleich zu einigen denn bis zum Kammertermin, in dem dann ein Urteil ergeht, kann es noch einige Wochen, schlimmstenfalls Monate dauern.
Wird über das Vermögen des Arbeitgebers das Insolvenzverfahren eröffnet, dann ist es ratsam, bei der Bundesagentur für Arbeit Insolvenzausfallgeld zu beantragen. Manchmal ist das sogar die schnellste Möglichkeit, tatsächlich Geld zu erhalten.

Arbeitgeber will nicht zahlen

Häufig ist auch der Fall, dass Arbeitgeber nicht zahlen wollen und mit verschiedenen Einwendungen gegen den Lohnanspruch kommen.
"Der hat überhaupt nicht so viele Stunden gearbeitet."
Bei einem Prozess um Überstunden ist das ein erheblicher Einwand. Beim normalen Lohnprozess aber nicht. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Zuweisung der arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Für diese Zeit sollte er seine Arbeitsleistung (am besten persönlich) anbieten. Wenn der Arbeitgeber nicht genug Arbeit hat, ist das sein wirtschaftliches Risiko. Es geht dann nicht zu Lasten des Arbeitnehmers, wenn er deshalb nicht die volle Stundenzahl gearbeitet hat.
"Der hat nicht richtig gearbeitet oder was kaputt gemacht."
Arbeitnehmer schulden Arbeitsleistung "mittlerer Art und Güte". Sie schulden nicht, dass der gewünschte Arbeitserfolg auch eintritt (dann wäre das Rechtsverhältnis ein Werkvertrag). Erfahrungsgemäß ist es für den Arbeitgeber sehr schwierig, von einem Arbeitnehmer wegen Schäden Regress zu bekommen.
Was jedenfalls nicht geht, ist den Arbeitnehmer im Wege der Aufrechnung mit angeblichen Schadenersatzansprüchen praktisch bei der Vergütung auf "Null" zu setzen. Vor solchen Maßnahmen ist der Arbeitnehmer duch die sogenannten Pfändungsfreigrenzen geschützt. Das heißt, dass ein bestimmter Mindestbetrag (abhängig von den Unterhaltspflichten des Arbeitnehmers) bei ihm verbleiben müssen, selbst wenn ein Anspruch des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer bestehen sollte.
Ein durchaus erfolgreicher Einwand kann jedoch sein, dass die Ansprüche durch das Eingreifen von Ausschluss- oder Verfallfristen nicht mehr geltend gemacht werden können. Diese gelten aber wiederum dann nicht, wenn der Arbeitgeber die Lohnansprüche in einer Lohnabrechnung vorbehaltslos "anerkannt" hat.
Man muss sich aber bei allen Prozessen, bei denen es um Geld geht, darüber im Klaren sein:
Das Gericht kann einem nur in einem Urteil eine Geldbetrag zusprechen. Das Geld hat man damit noch nicht. Das ist erst eine Sache der Zwangsvollstreckung, die auch noch einmal weitere Zeit in Anspruch nehmen kann.
Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors zur Rechtslage zur Zeit der Entstehung des Artikels wieder. Der Artikel kann und will keine Einzelfallberatung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin ersetzen. Die Aussagen in diesem Artikel sind bewusst vereinfacht und populärwissenschaftlich gehalten und stellen keine Rechtsberatung dar. Nicht umsonst heißt es: "Zwei Juristen - drei Meinungen!"
Nachdem suite101 nun seit einigen Monaten endgültig "den Bach runter" gegangen ist, werde ich nach und nach die wichtigsten Artikel hierher übertragen und dort löschen.

Samstag, 8. November 2014

Noch einmal: Wonderbag

Ich habe im Netz eine Arbeit von einer Ricarda Rust über den Selbstbau einer Wonderbag und - was ich besonders interessant finde - auch mit Test über die Einsparung an kwh bzw. umgerechnet in Paraffin (wenn man es für die sogenannte 3. Welt betrachtet) eingespart wird. Ich wollte das ja schon selbst einmal ausrechnen, aber das hat nun jemand anderes für mich gemacht. Es sind wohl mindestens 35 % Energieersparnis. Hier geht es zu dem pdf-file von Ricarda Rust.

Freitag, 7. November 2014

Gefahren von Crowdinvesting oder Crowdfunding

Ich habe hier in den letzten Monaten mehrer - aus meiner Sicht - unterstützenswerte Projekte gepostet, in denen Geld gesammelt wird. Es ist vielleicht auch an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass bei sämtlichen dieser Projekte ein Totalverlust drohen kann. Wie gefährlich und verlustreich es sein kann, erleben gerade diejenigen, die Geld bei Prokon investiert haben. Ich betrachte, wenn ich dann Geld einzahle, es eher als eine Spende, freue mich, wenn dann etwas zurückkommt und schraube meine Erwartungen weit herunter. Ich habe einen englischsprachigen Artikel über verschiedene fehlgeschlagene Kickstarter-Projekte gefunden. Wenn es einfach nur schief geht, ist das OK - wenn allerdings kriminelle Energie dahinter steckt, dann sollten die Leute aus dem Verkehr gezogen werden.

Donnerstag, 6. November 2014

Der - nach eigenen Angaben - kleinste Solarlader der Welt: Clicc

Die Crowdfunding Phase bei Clicc habe ich leider verpasst, sonst hätte ich auch da ein bisschen etwas investiert. Bei mir ist das ja so - klebt 'ne Solarzelle drauf und ich bin dabei ;) Solarlader gibt es ja schon einige und auch billigere. Was mir an dem Clicc-Konzept gefällt ist, dass es hübsch anzusehen ist (das Auge kauft ja mit und der Erfolg von Apple Produkten beispielsweise beruht nicht zuletzt auf dem ansprechenden Design und einfacher Handhabung). Dazu kommt, dass die Clicc Solarlader modular aufgebaut sind. Man kann also mit dem Basisgerät anfangen und später - etwa in anderen Farben - weitere Solarzellen anklicken. Die Teile verfügen über einen eigenen kleinen Akku, mit dem die Solarenergie gespeichert wird. Nur der Preis - den finde ich ein bisschen hoch. Dafür soll das Produkt auch in Deutschland hergestellt sein und nicht aus China kommen, was ja schon eine Seltenheit ist. Hier geht es zu einer Produktvorstellung im Video:

Mittwoch, 5. November 2014

Glücksindex statt Bruttosozialprodukt

Viele Ökonomen und mehr noch die Politiker sind auf das das Bruttosozialprodukt als wichtige Größe fixiert. Dabei sagt das über das Glück der Menschen wenig aus. Gestern kam nun in arte eine sehr interessante Dokumentation über einen anderen Ansatz, den das kleine Königreich Bhutan im Himalaya verfolgt. Nach Bruttosozialprodukt ist es eines der ärmsten Länder der Erde, die Menschen kamen einem aber nicht so vor. Ab einem gewissen Level führt das Mehr and Konsum nicht zu einem Mehr an Glück sondern eher zum Gegenteil. Hinzukommen, die ökologischen und gesundheitlichen Schäden. Mit dem Glücksindex beschäftigt sich diese Webseite aus Bhutan.

Montag, 3. November 2014

Crowdfunding: Greenfinity - urban gardening

Für Männer ist es bei den Pflanzen ja so, dass das, was man nicht essen kann, eher uninteressant ist. Das Konzept von Greenfinity sieht ein automatisch sich selbst regulierendes System von Aquaponic vor. Das bedeutet, dass einerseits Fische gezüchtet werden und mit deren "Hinterlassenschaft" können Pflanzen gedüngt werden. Ich wollte so etwas schon zuhause mit Wasserkresse und Aquarium machen, aber hatte Probleme die Wasserkresse richtig zum Wachsen zu bringen. Die ist übrigens richtig lecker. Wir haben die in Großbrittanien kennengelernt, wo sie im Supermarkt verkauft wird wie bei uns Feldsalat. Eigentlich soll die Wasserkresse "wie Unkraut" wachsen, aber ich habe anscheinend nur rosa Daumen, jedenfalls keine grünen. Das Greenfinity-System lässt sich dann auf relativ kleinem Raum (für uns wäre es immer noch zu groß - aber Schulen zB könnten da machen) verwirklichen und läuft idealerweise als Kreislauf. Ich habe jedenfalls auch dies indiegogo-Kampagne unterstützt. Hier ist das Video dazu: Und hier geht es zum Crowdfunding bei Indiegogo.

Sonntag, 2. November 2014

TV-Empfehlung: Heute Abend - Life of Pi

Es gibt wenig Filme, die sich in das Gedächtnis einprägen (zumindest bei mir). Zu diesen Filmen gehört Life of PI. Das ist ein wirklich ungewöhnliche Film, mit außergewöhnlichen Bildern, die teilweise so schön sind, dass sie schon wieder unrealistisch sind. Wie wurden auch teilweise am Computer gemacht. Dazu gibt es noch eine außergewöhnliche Geschichte. Also lohnt sich wirklich heute Abend auf Pro7. Hier der damalige offizielle Kinotrailer:

Samstag, 1. November 2014

Es geht wieder los: November ist NaNoWriMo

Der November ist ja der Monat, in dem das Wetter - als es ein solches noch gab ;) - meist trüb und regnerisch war. Deshalb hat es schon Sinn gemacht, die Aufgabe einen Roman in einem Monat zu schreiben, auch genau in diesen Monat zu legen, in dem es sowieso nichts anderes zu tun gibt. Ich habe mich noch nicht angemeldet, vielleicht mache ich es noch - aber es ist im Moment eine Kurzgeschichte in ein Hörbuch umzuschreiben. Wer mitmachen und weitere Infos haben will, der kann auf der Webseite von NaNoWriMo nachschauen.

Solar in a box

Bei indiegogo läuft eine Crowdfunding Kampagne einer Solarfirma, die die Solarpanel in eine Kiste steckt und - laienhaft ausgedrückt - die Sonnenstrahlen so lange hin und her spiegeln will, dass die Effizienz auf diese Weise gesteigert wird. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, ob und wie das funktioniert - aber macht euch einfach selbst ein Bild.