Donnerstag, 31. Dezember 2015

Toll, was man im Internet alles lernen kann

Es lassen sich zB für fast alle Songs Tutorials finden. Manchmal ausführlicher und manchmal kürzer. PianoGuy TV habe ich neu entdeckt:

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wie sich die Sehgewohnheiten ändern...

Gestern Abend kam - ich glaube auf arte - noch einmal die Komödie "Ein Fish namens Wanda". Als der vor Jahrzehnten im Kino lief, fand ich den sehr lustig. Manche der Sprüche - etwa "wie war das im Mittelteil" oder "nenn mich nicht dämlich", sind in den allgemeinen Sprachgebrauch (zumindest bei uns) eingegangen. Ich habe mich also darauf gefreut. Und dann die große Enttäuschung. Man war das langweilig. Den Witz daraus zu ziehen, dass jemand stottert ist nun wirklich nicht zeitgemäß. Viele Minuten vergingen, ohne dass es mir auch nur ein Schmunzeln hervorgerufen hat. Im Ergebnis haben wir dann bald umgeschaltet.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Das Holo-Deck entsteht in Utah

Leider ist das ein bisschen weit weg. Auch die vielen Alien-Abschieß-Sachen dabei sind nicht so mein Ding. Ich würde lieber in die Vergangenheit reisen. Schießspiele sind mir zu stressig und ich hätte in der Virtual reality auch wirklich Angst, den "Herzkasper" zu bekommmen.



Montag, 21. Dezember 2015

Das treibt mir Tränen in die Augen...



Das ist sicher ein Erlebnis das weder die am Flash-Mob teilnehmenden noch die Zuschauer je vergessen werden.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Menschenaffen so menschlich...

Ich denke, dass das schlechte Gewissen nach dem Anschauen dieses Videos, die Menschenaffen in Gefangenschaft zu halten, steigt. Offensichtlich versteht der Orang Utan durchaus den Witz des verschwundenen Gegenstands in dem Becher (ich weiß nicht, was es ist, vielleicht eine Kirsche) und er "schmeißt sich weg" vor Lachen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Social Media Marketing und so...

Ist das nun schon ein Verzetteln oder ein schlaues Vorausdenken?
Vor langer Zeit hatte ich meinen alten Twitter-Account gelöscht, auch weil das so ein Ablenkungspotential hat. Sobald man nämlich die Tweets gelesen hat, sind schon wieder neue da.
Jetzt gibt es mich wieder auf Twitter und ich freue mich natürlich über Follower, die an dem Wiedereinstieg in die Schreiberei teilnehmen wollen.

Wie auch das Blog hier, heißt der Twitter-Account Satzkrumen.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Zurück zur Literatur?

Es gährt in mir - wie lange habe ich nun nicht mehr im belletristischen Bereich geschrieben?
Es dürften einige Jahre sein. Dennoch werde ich immer wieder darauf angesprochen. Das pinselt natürlich meinen Bauch und die GOLEMJAGD DURCH PRAG, verkauft sich garnicht so schlecht, wenn ich bedenke, dass es allein durch Mund-zu-Mund Propagand passiert. Ich habe keine Lesung und keine sonstige Werbung, außer hier im Blog gemacht.
Was gährt da nun?
Zwei Sachen - einmal hat mich bei einer Lesung einer Kurzgeschichte vor einigen Wochen der Buchhändler meines Vertrauens (Morphy Blaue Blume - Kaiserslautern) angesprochen, ich solle doch mit meinem Regionalkrimi im Schnodderton weitermachen. Den hatte ich in der Autorengruppe einmal vorgestellt und - er war der nicht der einzige - der gesagt hat, dass das meine Stärke ist. So im Plauderton ironisch satirisch eine Geschichte erzählen. Die sind nicht immer positiv ggü. den vorgestellten Texten eingestellt. Mein historischer Roman-Kram (s.o.) kam überhaupt nicht gut an. Vielleicht sollte ich gelegentlich auf die äußere Stimme mehr hören als auf die innere Stimme. Aber ich lerne eben auch so gerne neues dazu und das Vertiefen in eine fremde Zeit an einem fremden Ort macht ja auch Spaß.
Regionalkrimis mag ich eigentlich nicht - sind auch schon ausgelutscht. Aber ich möchte das Setting dann gerne in der Nähe haben, wo ich mich eben auskenne. Wenn ein Verlag dann unbedingt das Label "Regionalkrimi" aufkleben möchte, dann soll er das eben machen.
Der zweite Bereich ist - uiuiui - es spukt mir eine Erotikroman-Geschichte im Kopf rum, in dem es nahezu nicht um Sex geht. Komisch, aber das geht. Ich würde mich aber auch vielleicht auf die Art wieder zwischen zwei Stühle setzen, wie ich es bei der "Roten Johanna von Kaysenheim" auch getan habe. Ein Roman, der weder ein richtiger historischer Roman war noch ein richtiger Phantastik Roman. Ich fand das eine interessante Mischung, aber die Verlage nicht unbedingt. Gut - 300-400  Stück wurden davon (trotz Kleinstverlag) auch verkauft. Auch da ist mir schon einmal der Gedanke gekommen, das in einen "richtigen" Phantastikroman - eben dann auf diese Zielgruppe hin - umszuschreiben.
Also es gibt Vorsätze für 2016 - nicht nur 5 Kilo abzunehmen!

Dienstag, 24. November 2015

Wie die Schulden in Europa wachsen

Erstaunlich finde ich allerdings, dass für Deutschland und Griechenland (!) in der Grafik von einem Schuldenabbau gesprochen wird.
Created by smava

Donnerstag, 5. November 2015

Überraschung bei der Google Suche

Googled doch einmal "zerg rush" und schaut was passiert - es ist nichts Schlimmes, aber überraschend. Easter Eggs nennt man solche Spielereien wohl.

Ich bin ein bekennender Minion-Liebhaber

Mittwoch, 4. November 2015

Meditationshilfe Ausmalen

Nach diesem Artikel soll das Ausmalen, wie wir es von guten alten Malbüchern kennen, eine Alternative zur Meditation sein. Diese Bücher liegen ja im Trend und für Erwachsene sind sie wohl zum Teil wirklich kniffelig und eine Herausforderung.

Sonntag, 1. November 2015

Immer wieder interessante und merkwürdige Neuigkeiten

Die Tage werden länger und das Wetter ungemütlicher. Wer Lust auf merkwürdige interessante - aber hoffentlich - wahre Meldungen hat, der sollte einmal hier vorbeischauen. Ist allerdings auf Englisch.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Happy Song von den Minions

Ich gebe zu, dass ich die kleinen gelben Gesellen voll ins Herz geschlossen habe. Sie machen mich richtig HAPPY:

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gerade aktuell im WDR

Eine Sendung über Prag und gerade kam auch etwas über den Golem und es wurde kurz die Legende erzählt. Ich habe ja erleben müssen, dass manchen nicht klar ist, was ein Golem überhaupt ist. Das war mir - nachdem ich mich lange damit beschäftigt habe - bei der Wahl des Titels meines historischen Romans natürlich nicht klar. Hier geht es zu der Sendung in der Mediathek.

Kenntnis des Energieverbrauchs reduziert bereits den Verbrauch

Das habe ich neulich gelesen. Wenn Haushalten monatlich ihr Energieverbrauch mitgeteilt wird, dann geht er schon etwas zurück. Normalerweise sind wir ja ein bisschen im Blindflug bis zur nächsten Abrechnung. Natürlich könnte man regelmäßig den Zähler ablesen, aber das dann taggenau oder monatsgenau umzurrechnen, damit man wirklich einen Überblick hat, ist doch etwas aufwendig. Leichter geht es mit dem Energiesparkonto, das es kostenlos gibt. Hier kann man eintragen und erhält - neben der Prognose für das laufende Jahr - auch gleich noch einen Vergleich zu ähnlichen Haushalten. Außerdem kann es sicher einmal hilfreich sein, wenn man einen Verbrauchsausweis erstellen muss.

Samstag, 24. Oktober 2015

Zeit der Bücherverbrennung ist wieder da!

Lange habe ich überlegt, ob ich hier etwas dazu schreiben soll, weil es ist extrem heikel und wird gerne "in den falschen Hals" gekriegt. Ich habe ja nicht gedacht, dass ich es noch einmal erleben muss, dass Bücher verbrannt werden, weil die Meinung oder der Autor unpassend sind. Noch Anfang des Jahres wurde die Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit mit "Je suis charlie" hochgehalten - Merkel & Co haben sich öffentlichkeitswirksam in einer Nebenstraße entfernt vom echten Volk eingehakt und "demonstriert".
Man mag zu der Rede des Katzenkrimi- (die mir nicht gefallen haben) und Krawallautors Akif Pirinci stehen wie man will. Ich habe nur den kurzen Abschnitt, in dem er das böse "K-Wort" gesagt hat, auf youtube angehört und danach ist es deutlich, dass der Jenninger-Effekt eingetreten ist. Er hat geäußert, dass die Politiker, die etwa Deutschen, denen die Asylpolitik nicht passt und eine Ausreise empfehlen (das ist wirklich passiert), die Asylkritiker auch gerne in ein KZ stecken würden. Das ist geschmacklos, übertrieben und kritikwürdig - durchaus. Er hat aber nicht gesagt, dass Asylsuchende in KZ gesteckt werden sollen. Das wurde in manchen Medien verkürzt wiedergegeben.

Die Fäkalsprache, Provokationen und auch Beleidigungen in der Rede sind auch nicht mein Ding. Die Verlage haben nun die Buchverträge, auch für die harmlosen Katzenkrimis - gekündigt, Amazon und Buchgroßhändler haben die Titel aus dem Vertrieb genommen. Es geht nun nicht darum den Autor zu kritisieren, was jeder darf und wer selbst beleidigend und provozierend kritisiert, darf auch in gleicher Schärfe angegriffen werden. Es geht nun um die wirtschaftliche Vernichtung des Autors, aber es ist erstaunlich still unter den etablierten Autoren, wenn einer von ihnen wegen einer Rede wirtschaftlich ruiniert werden soll. Ich nehme an, dass es im konkreten Pirinci wahrscheinlich weniger trifft, weil er schon Millionen verdient hat - es könnte aber auch andere weniger begüterte treffen, die nicht "auf Linie" sind.
Die Bücher werden nicht verbrannt, aber sie können kaum noch - oder nur schwer gekauft werden. Ich würde gerne wissen, ob das wirklich auf eigenem Mist der Verlage gewachsen ist, oder ob im Girls-Club bestehend aus Merkel, Friede Sprnger und der Burda Gattin Furtwängler ein paar Telefonate geführt wurden. Amazon Deutschland hat nachgezogen, aber - Internet sei dank - sind die Bücher über Amazon.com noch bestellbar. Ich werde mir keines bestellen, bin aber dagegen, dass große Konzerne nichtstaatliche Zensur ausüben. Wehret den Anfängen!

Bestrafe einen und diszipliniere Hunderte. Das soll von Mao stammen.

Auf der anderen Seite, kann man die Verlage nicht zwingen mit einem Autor einen Vertrag einzugehen. Aber es geht ja noch weiter:

Wenn es nicht erschreckend wäre, dann könnte man über die Ironie lachen.
Ein Buchhändler hatte angekündigt, die "Schriften des Pirinci dem Feuer zu übergeben", ach nein, öffentlich dem Schredder zu übergeben. Da wird ihm (Pirinci) vorgeworfen ein Nazi zu sein und im dem Bemühen das zu bekämpfen, bedient man sich Nazi-Methoden und stellt ihn damit in eine Reihe mit Kästner & Co. Die Aktion wurde mittlerweile abgesagt, aber es zeigt, welche Stimmung im Land herrscht und zwar an beiden Enden des politischen Spektrums.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Wer sich mit den "Feinden" an einen Tische sitzt und gemeinsam isst, bekommt Rabatt

Eine schöne Idee aus Israel:
Wenn sich Araber und Juden an einen Tisch zum gemeinsamen Mahl setzen, gibt es 50% Rabatt auf Hummus. Interessant finde ich aber auch, dass bei der deutschen Meldung in der "Huffington Post" nur von einem Rabatt für die Moslems die Rede ist, zumindest in der Überschrift. Da hätte man schon Diskriminierung vermuten können. Im Text ist es dann deutlich gemacht, dass der Rabatt für alle Teilnehmer gilt. In einer englischsprachigen Meldung war es auch schon in der Überschrift gleich zutreffend wiedergegeben.

Freitag, 16. Oktober 2015

Fett macht fett, oder?

Oder liegt das Problem vielleicht weniger beim Fett als beim Zucker?
Die Menschen in den westlichen Gesellschaften essen immer weniger Fett, aber immer mehr Zucker und Diabetes und Übergewicht nehmen zu- sie sind eine richtige Epedemie. Auf Dr. Lustig (schöner Name) bin ich durch die Dokumentation bei arte unter dem Titel "Die Zuckerlüge" aufmerksam geworden. Ich weiß nicht, wie lange sie bei arte in der Mediathek steht. Aber die wesentlichen Fakten kommen ja von diesem Dr. Lustig und von ihm gibt es hier einen langen Vortrag auf Englisch:

Was google über uns so alles weiß

Vielen wird unbehaglich bei dem Gedanken, was Google so alles über die eigenen Webaktivitäten weiß. Eine Möglichkeit dem zu entgehen ist natürlich eine andere Suchmaschine zu benutzen (wobei die dann wohl auch Daten speichern), eine der bekannten, wie Bing beispielsweise oder solche, die versprechen nichts zu speichern, wie startpage. Ich tue ja gerne etwas Gutes bei der Websuche und verwende dann ecosia, die Suchmaschine die Bäume pflanzt. Wer einmal wissen will, was Google schon so alles weiß, kann das über history.google.com tun. Da werden die Daten, die dem eigenen Googlekonto (wenn man eines hat) zugeordnet werden, angezeigt. Wichtig und interessant ist aber auch die Möglichkeit über die drei Punkte auf der rechten Seite, die Einstellungen zu verändern. Darüber kann man zB die verschiedenen Speicherungen "pausieren", etwa welche youtube videos gesucht wurden, oder die Standortsuche des Androidhandys uns solche Sachen. Sind wir einmal optimistisch und glauben dann auch, dass das nicht nur für uns nicht mehr sichtbar ist sondern für alle. Ich glaube ja, dass der beste Schutz gegen Überwachung ist, selbst so uninteressant und langweilig zu sein, dass es keinen Menschen/Google/NSA/MAD/Verfassungsschutz interessiert, was man tut. Das dürfte bei mir der Fall sein ;)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Die kalte Jahreszeit ist da ...

... und damit wächst die Lust auf Süßes! Zumindest ist das bei mir so und dürfte auch evolutionär durchaus erklärbar sein. So gilt es ja im Herbst Vorräte im Körper für den Winter anzulegen. So könnte verstärkter Hunger bei den kürzeren Tagen durchaus biologisch einen Sinn machen. Auf FOCUS ONLINE habe ich ein leckeres schnelle Süßgericht gesehen, dass ich demnächst einmal ausprobieren möchte.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Preiswerte Batterie aus "Salzwasser"

Zufällig bin ich auf dieses Firma in den USA gestoßen, die ein wohl schon altes Prinzip zur ungiftigen Stromspeicherung weiterentwickelt hat. Das Ganze soll auch noch kostengünstig sein. Allerdings habe ich keine Preise gefunden. Es wäre schön, wenn auf diese Weise, das noch verbleibende Problem der Speicherung umweltfreundlich erzeugter Energie, eine Lösung näher kommen könnte.

Montag, 5. Oktober 2015

Volker Pispers - nicht mehr so häufig im Fernsehen

Zumindest ist das mein Eindruck und schon garnicht zur Primetime. Da treffen wir dann mehr so Comedians. Da wird dann zum tausendsten Mal über die Unterschiede von Mann und Frau beim Schuhekaufen gelacht. Muhaha!
Vielleicht, weil Pispers Sachen zu unbequem sind?

Sonntag, 4. Oktober 2015

Das Gegenteil von einem inneren Schweinehund

Die älteren Semester - so wie ich eines bin - erinnern sich vielleicht nach an die Tamagotchis. Das waren kleine elektronische Wesen, die gefüttert und gebobbelt werden mussten. Sie waren einmal Kult. Ich selbst hatte keines und war auch aus dem Alter schon raus, als sie populär waren. Die dunkle Jahreszeit kommt und damit steigt (bei mir zumindest) die Lust auf Süßigkeiten und die Lust zur Bewegung sinkt. Jetzt gibt es ja viele Pedometer und Bewegungstracker.
TEP verbindet das mit dem Überleben eines kleinen giraffeähnlichen Tiers, das dann im Smartphone "lebt". Wenn sich der Smartphone-Besitzer ordentlich bewegt, gibt es Futter! Das Ganze ist eine kostenlose Motivation und gibt es sowohl für Android wie auch für iPhone.

Freitag, 2. Oktober 2015

Erfahrungen mit bitgold

Vor kurzem habe ich hier schon einmal etwas über das Investment in physisches Gold geschrieben. Auch wenn der Goldkurs in den letzten Monaten, nach langem Anstieg, wieder gefallen ist, ist Gold doch seit Jahrhunderten eine Art, auf geringem Raum viel Wert anzuhäufen. Schließfächer sind in letzter Zeit aber Mangelware geworden und wenige haben - zu Recht - Lust zu Hause einen Kilobarren Gold "herumliegen" zu haben. Es gibt nun die Möglichkeit in Gold zu investieren, das zwar nicht zu Hause gelagert wird, aber dennoch die Möglichkeit besteht es sich - wenn man denn - will auch nach Hause liefern zu lassen. Dazwischen liegt es dann in Tresoren auf der ganzen Welt, wobei man entscheiden kann, wo es denn sein soll. Möglich macht das bitgold. Die Eröffnung eines Kontos dort ist ziemlich einfach. Einfach email angeben und Handynummer verifizieren. Die Durchführung des Postident-Verfahrens ist nicht erforderlich.
Was kann man nun mit dem Bitgold Konto machen?
Nun - man kann Gold kaufen zum aktuellen Preis abzüglich 1%. Dazu kann man noch entscheiden, in welchem Tresor das Geld (versichert) eingelagert werden soll. Dafür gibt es verschiedene Standorte, zB London oder in der Schweiz oder in Canada. Ähnlich wie bei bitcoin oder paypal kann bitgold auch um zahlen und empfangen von Zahlungen verwandt werden. So wie das früher bei Währungen war, die noch mit Gold bei der Zentralbank abgesichert waren, macht man sich diese Absicherung bei bitgold selbst. Das Gold (Mindestmenge 1gr) kann wieder in Geld zurück getauscht oder in 10 gr. Barren zzgl eine Gebühr von 25 Dollar oder 25 Euro nach Hause geschickt werden.
Weiterhin ist eine Prepaid-Kreditkarte in Planung, die dann mit bitgold geladen werden kann.
Warum habe ich nun das letzte Posting zunächst wieder gelöscht?
Das liegt daran, dass ich Gold testweise zurückgetauscht habe und darauf gewartet habe, dass das Geld meinem Konto gutgeschrieben wurde, und es kam nicht. Deshalb löschte ich das Posting wieder, um niemanden auf etwas aufmerksam zu machen, was evtl. nicht seriös ist. Ich wandte mich man den bitgold support und bekam freundliche Antwort, dass das Geld nicht auf mein - durch Hochladen eines Kontoauszugs verifiziertes - Konto zurücküberwiesen wurde sondern auf das Kreditkartenkonto, von dem das Geld gekommen war. Ich schaute auf die Kreditkarten Abrechnung und tatsächlich, da waren die Rücküberweisungen.
Das ist zwar nicht das, was ich eigentlich auf der bitgold Webseite verfügt habe, aber das sind dann evtl. Anfangsschwierigkeiten. Ob das nun alles seriös ist oder nicht, kann ich natürlich immer noch nicht wissen. Es wäre sicher keine gute Idee, dort größere Summen zu investieren. Gold wirft auch keine Rendite ab. Es ist nur so etwas wie eine letzte Versicherung.
Zur Zeit läuft auch eine Aktion, bei der jeder Neukunde ein Viertelgramm Gold bei der Anmeldung über diesen Link gutgeschrieben bekommt.

Montag, 21. September 2015

Überlegung beim Crowdfunding und Crowdinvesting

Ich habe hier auch schon verschiedentlich Vorschläge zu Crowdfunding gepostet. Auf den entsprechenden Webseiten stehen Risikohinweise und die stehen nicht nur zum Spaß da. Es muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass das investierte Geld, praktisch ungesichert ist. Im Falle einer Insolvenz hat man bei dem Crowdinvesting meist das Nachsehen.
Ich bin schon deutlich vorsichtiger geworden. Ich investiere nur Summen, die so gering sind (geht ja bei Companisto ab 5 Euro los), bei denen ich mich nicht wirklich ärgern muss, wenn sie verloren sind. Daneben ist es mir auch wichtig ein Projekt zu unterstützen, das mir irgendwie am Herzen liegt, weil es zB etwas mit Umweltschutz zu tun hat. Ich lese die Projektbeschreibungen immer mit dem Hintergedanken, dass - wenn es sich wirklich als gutes Geschäft für die Geldgeber darstellen würde - es selten erforderlich wäre den Weg des Crowdfundings zu wählen. Dann würden die Banken gerne auf das erfolgreiche Konzept anspringen. Manches Mal ist das Crowdfunding auch eher eine Marketingmaßnahme, die das Projekt einfach bekannter macht und daneben auch noch Geld einsammelt. Das könnte bei NoDNA etwa der Fall sein. Dort habe ich auch ein bisschen Geld investiert, aber in erster Linie, weil mich die Robotertechnik interessiert. Wir haben schon mehrere dieser Robotersauger gehabt. Ich finde die Technik faszinierend. Aus der Aussage, dass es schon mehrere waren, kann man aber auch schließen, dass die Technik nicht so ausgereift ist, dass die Produkte wirklich dauerhaft eine richtige Entlastung bei der Hausarbeit bringen. Wie in vielen Bereichen - etwa bei der Elektromobilität - sind auch da die Akkus ein Schwachpunkt.

Freitag, 18. September 2015

Supertramp Another Man's Woman - Royal Albert Hall

Das Video zeigt nur ein Foto - aber das wichtige ist ja das, was man hört. Supertramp haben wir vor Jahren einmal live in Stuttgart gehört. Insgesamt hat es mich nicht so überzeugt. Mir fehlt dann doch Rodger Hodgson. Aber Another Man's Woman war dann doch für mich das Higlight. Nicht weil ich das Lied besonders mag. Es geht um das laaaange Solo, das Rick Davis auf dem Video etwa ab der dritten Minute spielt. Und es ist nicht immer dasselbe. In Stuttgart war es anders, aber dennoch super!

Dienstag, 25. August 2015

Regional in umweltfreundliche Stromerzeugung investieren

... und dabei noch eine Rendite erzielen.
Ich habe hier schon einmal über die Lauterstrom Energiegenossenschaft geschrieben, bei denen ich Gründungsmitglied bin. Ein Projekt - eine PV-Anlage auf der Kita Donnersbergstraße hier in Kaiserslautern - wurde bereits verwirklicht. Nun steht ein weiterer Kindergarten an, der "bestückt" werden soll. Dazu werden Finanzierungspakete angeboten in Höhe von 500 Euro (oder einem Vielfachen davon). Darin stecken 100 Euro Mitgliedschaft in der Genossenschaft und 400 Euro nachrangiges Darlehen, das - je nach Laufzeit (ab 10 Jahre) - mit 2 bis 3 % verzinst.
Weitere Infos gibt es auf der Lauterstrom Homepage.

Montag, 24. August 2015

Die Genderpolizei hat zugeschlagen

Viele werden von Gender Mainstreaming noch nichts gehört haben und manche haben vielleicht die (falsche) Vorstellung, dass es etwas mit Gleichberechtigung zu tun haben könnte. Insofern muss man der ARD dankbar sein, dass sie die Plasberg Sendung zum Genderwahn zensiert hat. Denn damit ist die Maske der Ideologie gefallen und wir sehen, dass sie handelt, wie andere Ideologen auch, nämlich Andersdenkende mundtot machen möchte. Früher wurde den falschen Göttern der Kopf abgschlagen und ihre Statuen zerstört, heute werden Sendungen gelöscht. Das funktioniert weil - trotz aller Abstrusität der Genderwissenschaften (immer wieder bloßgestellt bei Sciencefiles.org) - es geschafft hat, viele Teile der Gesellschaft zu unterwandern. So gibt es allein 200 Genderlehrstühle (steuerzahlerfinanziert). Dort wird nicht, wie das etwa bei der Soziologie der Fall wäre, mit wissenschaftlichen Methoden nach der Wahrheit gesucht und dabei in Kauf genommen einmal falsch zu liegen - nein es geht um die Verbreitung der Ideologie, dass das Geschlecht nichts mit Biologie zu tun hat sondern ein soziales Konstrukt ist.
Wenn also die Beschneidung von Menschen, die sich als Mädchen fühlen, strafbar ist, während die Beschneidung von Menschen, die sich als Jungen fühlen, straflos, dann haben eben die Jungen falsch gefühlt, oder die geschnitten haben. Zum Glück gibt es Menschen, die die Sendung auf Youtube hochgeladen haben. Fragt sich wie lange sie dort noch zu sehen ist, bis die ARD ihre Urheberrechte geltend macht.

Montag, 17. August 2015

Wie sich die Uwatch mit dem Smartphone verbindet und wie nicht

  1. Ich habe ein neues Spielzeug - eine Bluetooth-Watch, die unter dem Begriff uwatch verkauft wird. Eigentlich wollte ich sie zunächst als Schrittzähler, weil ich die ibody Uhr ja schon wieder verloren habe. Aber dann habe ich die vielen weiteren Funktionen entdeckt und für knapp 40 Euro kann man ja einen Versuch wagen. Das Fazit in Kurzform - ich habe sie nicht zurückgeschickt, auch wenn nicht alles funktioniert, es sollte. Die Schrittzähler-App, die eigenlich Teil der App für die Verbindung zwischen Handy oder Tablet und Uhr ist, funktionierte am Anfang und hat brav die Schritte übertragen. Ich konnte ein Ziel angeben und bekam die prozentuale Zielerfüllung angezeigt. Das funktionierte zwei Tage, dann nicht mehr - warum auch immer. Dafür habe ich andere Möglichkeiten der Uhr liebgewonnen - zB dass sie als Freisprecheinrichtung gut funktioniert und mir die Nachrichten über email und Kalender auf das Display der Uhr schickt. Da kann ich es verschmerzen, dass im Freien die Uhr kaum zu lesen ist. Man kann einstellen, ob sie vibriert, wenn es eine neue Meldung, das stumm erfolgt oder sogar ein Klingelton ertönt. Ich habe es auf vibrieren gestellt. Allerdings musste ich ein wenig rumpobieren, bis es wirklich klappte mit der Weitermeldung (neudeutsch dem pushen) der Nachrichten auf die Uhr. Manchmal ging es und manchmal nicht und ich wusste nicht, woran es nun liegt. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es an der Reihenfolge der Verbindung liegt. Es scheint (ich will keine 100 % Garantie geben, aber das ist nun mein Erfahrung) zu klappen, wenn  zunächst beim Handy Bluetooth ausgeschaltet ist. Dann wird das Handy gestartet und die Apps einmal angeklickt smartwatch.apk und btinformer.apk - die "maulen" dann, dass kein Bluetooth-Gerät verbunden ist. Dann Bluetooth einschalten und NICHT vom Handy aus verbinden. Stattdessen die Verbindung von der Uhr aus starten. Dann scheint es stabil zu funktionieren und es prasseln erst einmal die Meldungen auf die Uhr, dass sie korrekt mit dem Handy verbunden wurde.

Freitag, 14. August 2015

Dank dem anonymen Spender

Links habe ich meine alte Schule beim "Bildungsspender" verlinkt. Aber auch für die Schule unserer Kinder, das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern, ist die entsprechende Möglichkeit durch einen Online Einkauf - ohne eigenge Zusatzkosten - etwas Gutes zu tun, gegeben. Das geschiecht einfach, indem man über die entsprechende Seite die Einkäufe ganz normal bei den Online-Shops tätigt. Die Großen, wie Amazon, Ebay, etc. sind dabei, aber auch Urlaubsreisen-Portale usw. Ich schaue immer mal vorbei, wie sich der Spendenstand entwickelt und war positiv überrascht, dass es einen richtigen Sprung um 50,- Euro gegeben hat. Die gehen auf eine anonyme Spende von 50,04 (witzig, die 04) zurück.


Montag, 10. August 2015

Durchbruch bei den Steckdosen - Solarmodulen?

Ich halte die - wer hier mitliest weiß das - für eine gute Sache. Technisch funktioniert es problemlos und ist in den Niederlanden und der Schweiz beispielsweise auch bis zu bestimmten Wp erlaubt. In Deutschland wird überwiegend angenommen, dass der Betrieb rechtlich nicht zulässig ist. Nun springt die GGEW AG in Bensheim über ihren Schatten und propagiert den Einsatz der Plug and Play Module sogar, wie ich aus diesem Bericht entnehmen kann. Bin gespannt, wieviel Ärger die sich von den Stromversorger-Kumpels einhandeln, denn das ist ja eine renditeschädigende Vorstellung, dass die Bürger, auf einmal sogar Mieter, zu einem überschaubaren Preis (die Module mit Wechselrichter gibt es ab rund 500 Euro) ein bisschen Strom selbst erzeugen.

Montag, 3. August 2015

Wie Mickey Mouse 1930 Selbstmord begehen wollte...

Kaum zu glauben - aber es gibt eine Episode, in der Mickey Mouse, nachdem sie von Minnie verlassen wurde, Selbstmord versucht. Da ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Urheberrechte für diesen Streifen abgelaufen sind - nur ein Link zum Weiterklicken auf eigenes Risiko.

Samstag, 1. August 2015

Ein 800 Jahre altes Haus retten helfen

Heute ist ein Artikel in der RHEINPFALZ über das Haus Maulbeerbaum in Landau. Das Haus stammt aus dem 13. Jahrhundert und steht seit Jahren leer. Nachdem sich - trotz längerer Suche - kein Investor gefunden hat, droht nun der Abriss, dieses historisch bedeutenden Gebäudes. Einen Verein, der sich um den Erhalt bemüht, gibt es schon seit einigen Jahren. Jetzt hat sich eine Genossenschaft gegründet, die Kapital für die Renovierung sammelt. Dadurch wurde erreicht, dass der Abriss einmal für 18 Monate aufgeschoben wird. Nachdem man auf dem Konto ohnehin keine nennenswerten Zinsen bekommt, ist vielleicht für manche eine sinnvolle Anlage in ein historisches Kleinod (na so klein ist das Gebäude nicht) eine Alternative. Weitere Infos auf der Homepage des Vereins - die Genossenschaftshomepage ist noch im Aufbau.

Freitag, 31. Juli 2015

Ukulele aus einem alten Farbkanister

Bei indiegogo läuft im Moment ein Crowdfunding für Instrumente. Ich finde sie allerdings - auch bei dem early bird Angebot zu teuer. Die Idee - einen Farbkanister als Klangkörper zu nehmen, Hals dran und Pickup, ist aber interessant.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Unter den Top 1000

Es freut mich, dass mein Pragroman unter den Top 1000 bei den historischen Romanen bei Amazon ist. Wenn ich denke, dass ich keinerlei Werbung dafür mache´- außer hier ab und an etwas zu posten - bin ich mit dem Verkauf zufrieden. Über noch ein paar mehr Rezensionen oder Besprechungen außerhalb von Amazon würde ich mich natürlich noch mehr freuen.

Montag, 27. Juli 2015

Solare Fortbewegung

Damit meine ich nicht, dass sich die Planeten im Sonnensystem bewegen und um die Sonne kreisen. Der Umstieg von Verbrennungsmotoren auf Elektro macht nur dann Sinn, wenn dieser Strom auch umweltfreundliche, zB mit Sonnenenergie erzeugt wird. Im Bereich der elektrischen Fortbewegung hat sich ja bisher nur ein Fortbewegungsmittel recht schnell verbreitet, nämlich das Pedelec , also ein Fahrrad mit elektrischer Trittkraftunterstützung. Überall überholen mich fröhliche Senioren am Berg, weil sie eingebauten Rückenwind haben. In dem Solarpedelec-Blog wird über die Erfahrungen und die Bemühungen das Pedelec allein Solar zu laden berichtet. Der Blogger nutzt dazu eine Inselanlage .

Donnerstag, 23. Juli 2015

Nicht nur für niedliche Katzenvideos - Historische Aufnahmen auf Youtube

Videoportale vertreiben vielen Menschen die Zeit - sinnfrei mit Katzenvideos oder sinnlos mit Videos über "big fails". Es gibt immer auch etwas zu Lernen - nahezu jede Heimwerkeraufgabe lässt sich finden, die dann im Video erklärt und gelöst wird. Die Nachrichtenagentur AP hat nun viele Filmaufnahmen von historischen Ereignissen hochgeladen, so dass wir auch eine Online-Geschichtsstunde erleben dürfen. Ich finde solche Aufnahmen oder auch alte Fotos sehr interessant. Zu den Videos von AP geht es hier.

Samstag, 18. Juli 2015

Ein Minihaus, wie von Steve Jobs designed

Wenn ich nicht schlafen kann, dann bastele ich in Gedanken an einer kleinen Hütte, die energetisch autark ist. Allerdings kenne ich meine (nur geringen) handwerklichen Möglichkeiten. Obwohl ich solche runden Formen mag, ist mir klar, dass ich selbst dann eher holzig eckig vorgehen müsste. Meinen Vorstellungen von einem schönen autarken Minihaus wird das ecocapsule ziemlich gerecht. Hier ein Video von dem Ding. Anfang 2016 soll man sie kaufen können. Sie sind weniger für Privatmenschen wie du und ich gedacht als für den Einsatz in Krisenländern.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Wie hoch der Anteil der Sonnenenergie am Stromverbrauch ist

Das kann man - bezogen auf Baden-Württemberg - unter diesem Link sehen. Dieses Bundesland ist ja hochindustrialisiert mit einem dementsprechend hohen Stromverbrauch. Auf der anderen Seite ist es auch eine der sonnigsten Regionen (wenn wir an die Gegend um Freiburg denken). Jedenfalls gibt es einen guten Eindruck, was die Photovoltaik zu leisten vermag, wenn man sie denn lässt. Einen Überblick über die Auslastung bezogen auf die Leistung für ganz Deutschland erhält man über dieses Portal des Wechselrichterherstellers SMA. Ein richtige Widget für den Stromverbrauch nach Kraftwerksmix gibt es bei AGORA

Was meint Ihr - soll ich die Grafik auf der rechten Seite fest einbauen?

Dienstag, 14. Juli 2015

Schon mehr als eine halbe Million gegen Essensverschwendung

Bei Change.org läuft gerade eine Petition gegen Lebensmittelverschwendung. In Frankreich gibt es wohl schon eine Regelung, die Supermärkte verpflichtet, Lebensmittel zu spenden, statt sie wegzuwerfen. Eine gute Sache, der ich viel Erfolg wünsche.

Montag, 13. Juli 2015

Staatsbürgerbanken als Lösung der Staatschuldenkrise

Interessante Idee, die ich hier bei NIVEUS gefunden habe. Ich habe mich auch schon gefragt, warum eigentlich die Staatsfinanzierung - soweit Schulden gemacht werden - überhaupt über private Geldgeber finanzieren muss. Die Notenbanken können doch selbst Geld schöpfen. Oder ist der Grund etwa, dass bei der Finanzierung über private Geldgeber anstatt über die Notenbank selbst, dann eben auch die privaten Geldgeber davon profitieren werden.

Samstag, 11. Juli 2015

Berliner Senat kauft sich eine Tageszeitung

Und zwar - genauer gesagt - die taz.
Als arm, aber sexy, hat sich Berlin gern bezeichnet. Weil die Etats für Wahlwerbung der Regierungsparteien Bürgerinformation immer argwöhnisch beäugt werden, wurden nun unter dem Mantel der Witschaftsförderung der taz mehr als 3 Mio. Euro zugeschustert - als Honorar für Hofberichterstattung. Nachzulesen ist das hier.

Freitag, 10. Juli 2015

Wird Tsipras damit durchkommen?

Ich befürchte ja. Wir sind es zwar gewohnt, dass Politiker schnell ihre Meinung ändern (denken wir einmal an Merkel und den Atomausstieg), aber bei Herrn Tsipras ist das schon oberhalb des normalen Politikermaßes. Im Februar hatte er noch ein drittes Hilfsprogramm, deutlich abgelehnt. Jetzt verspricht er Reformen, die härter sind als das, was - auf sein Betreiben hin - bei der Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde. Könnte man noch sagen - ja das ist eben sein Pech, dass er nun mehr nachgeben muss. Aber so ist es ja nicht. Es geht - wie schon seit Monaten - um VERSPRECHEN und nicht um die Umsetzung. Versprechen konnte sein Exfinanzminister auch, dass seit letzten Dienstag wieder die Banken geöffnet haben.
Wie es einer der Talkteilnehmer (ich glaube bei Jauch) gesagt hat:
Niemand hat die griechische Regierung daran gehindert, die Teile, die sie für angemessen hält aus den Reformpaketen, jetzt schon UMZUSETZEN.
Bei dem mittlerweile vollkommen zerstörten Vertrauen, können wir zwar davon ausgehen, dass die Umsetzung in wenigen Wochen wieder rückgängig gemacht wird. Das waren ja die einzigen wirklich von der Regierung Tsipras umgesetzten Maßnahmen, die Rückgängigmachung von Belastungen durch die Vorgängerregierung.
Aber immerhin hätten sich die Geldgeber an den Strohhalm klammern können, dass die Sachen zumindest schon einmal vom Parlament beschlossen sind und nicht nur versprochen wurden.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Greenpeace Energy Genossenschaft zahlt Dividende

Die Genossenschaftsidee an sich finde ich schon eine gute Sache. Ich bin ja selbst Gründungsmitglied der Lauterstrom Energiegenossenschaft. Viel größer als unser lokales Projekt ist dagegen die Greenpeace Energy Genossenschaft. Sie betreibt mehrer Windparks und Solaranlagen und auch diese innovativen Power-To-Gas, wie soll man das nennen, Wandler? Da bin ich schon ziemlich lange Mitglied und hatte mich schon gewundert, dass da bisher noch nichts zurückgekommen ist in Form einer Ausschüttung. Nun scheinen die - naturgemäß angesichts der Investitionskosten gegebenen - Anfangskosten gedeckt zu sein und es wurde eine Dividende ausgezahlt. Infos zu Greenpeace Energy gibt es hier.

Sonntag, 5. Juli 2015

Gerade im Moment im Deutschlandfunk

Dieses Jahr ist ja ein "Jubiläum" 600 Jahre Verbrennung von Jan Hus. In meinem Roman Golemjagd durch Prag werden die Hussiten und die von ihnen gegründete Gemeinde Tabor auch erwähnt. Die hatten zu Anfangs auf das Privateigentum verzichtet, also so eine Art Urkommunismus gelebt. Allerdings wohl nicht lange, dann gewann der Egoismus die Oberhand.
Ich finde es interessant, wie einem immer wieder Sache aus dem eigenen Buch begegnen.

Besseres Video von Myle-Tap

Ich habe ja hier vorher schon ein Video eingestellt, mit dem ich nicht zufrieden war, weil nur erzählt wurde, dass die Sprachnachricht von Myle Tap via Bluetooth und Cloud zur Wunderlist gesendet wird, aber eben nicht gezeigt wird.
Das habe ich auch den Machern der indiegogo Kampagne geschrieben und sie haben reagiert und ein Video gemacht, auf dem man die Übertragung sehen kann.

Samstag, 4. Juli 2015

Martin Schulz kann auch Geld in den Sand setzen

Ich lästere hier auch über die griechischen Politiker - bin aber Privatmensch.
Martin Schulz dagegen, immerhin EU Parlamentspräsident, wünscht sich also Neuwahlen in Griechenland - so wird es zB hier berichtet. Tolles Demokratieverständnis, von jemanden der von einem Parlament gewählt wurde, dessen Abgeordnete eben nicht proportional (nicht mal annähernd) die Wählerstimmen wieder geben. Dann hätten wir nämlich ein deutliches Übergewicht der großen EU Staaten und die "Kleinen" wären auf einmal überhaupt nicht vertreten.

Was passt ihm nun an Syriza nicht. Es kann wohl nicht daran liegen, dass die das Geld für Konsum anstatt Investitionen zum Fenster hinaus geworfen haben. Das hat er selbst auch in der Stadt Würselen, in der er Bürgermeister war, getan. Der hat er - ein Spaßbad - gegönnt, dessen Verluste die Bürger noch jahrzehntelang zahlen dürfen. Auch Vetternwirtschaft wird ihm vom EU Kontrollausschuss vorgeworfen. Tsipras und seine Truppe müssen also auch grundsätzlich wohlgesonnenen Politikern gewaltig auf die Füße getreten sein.

Freitag, 3. Juli 2015

Transition Towns in Deutschland

Die Bewegung kommt aus Großbrittanien und verbreitet sich weltweit. Wie können wir uns auf lokaler Ebene darauf vorbereiten, Krisensituationen, wie sie sich beispielsweise jetzt in Griechenland für viele Menschen ergeben und die aufgrund der Resourcenknappheit in Zukunft häufiger vorkommmen werden, gemeinsam bewältigen. In Deutschland gibt es eine Städte, die Transition Town werden. Hier geht es zur deutschen Seite der Bewegung. Und weil ein Video oft mehr sagt als ein langer Text hier hoch ein Beitrag über eine Transition Town in Nordhessen:

Donnerstag, 2. Juli 2015

Fitness-Armband, die Dritte

Ja, ich weiß, langsam nervt es. Schon wieder ein Posting über Fitness-Armbänder. Aber es ist dem Umstand geschuldet, dass ich nun zum zweitem Mal so dusselig war und das ibody Fitness-Armband verloren habe. Das Armband scheint nicht so richtig gut zu schließen. Auf die Motivation möchte ich aber nicht verzichten und so habe ich mich nach einem neuen umgeschaut. Das, was mich, neben dem schlecht schließenden Armband genervt hat, wollte ich vermeiden. Das war vor allem, dass das ibody Fitness-Armband nur über die "Cloud" die Daten speichern kann und die ist oft sehr langsam. Da lädt das Teil dann nur 40 oder 50 % hoch und bleibt dann stecken. Ich weiß nicht ob das von der Uhrzeit abhängt. Keine Ahnung. Irgendwann geht es dann, aber es nervt schon.
Ein Armband, das sich per Bluetooth verbindet wollte ich nicht, weil ich mir nicht sicher bin, ob mein Handy/Tablet das wirklich hinkriegt. Beide sind schon etwas älter und meistens wollen die das neuste Android haben.
Ich bin dann auf das Vitalmaxx Armband gestoßen, das die Daten per USB auf den PC und nicht in eine Cloud überträgt.

Das Teil habe ich nun rund eine Woche und wie ist das Fazit?
Gemischt - anfangs dachte ich, dass ich das Teil zurückschicke. Die Akkulaufzeit ist unter aller Sau. Das Teil schafft gerade einmal einen Tag ungefähr. Wenn die Daten übertragen werden, stellt sich der Zähler am Gerät auf Null. Außerdem stellt sich das Armband auf Null, wenn man sich länger nicht bewegt. Die Schritte sind nicht vergessen, sie werden dennoch mit hochgeladen und angezeigt. Diese Auswertung ist detaillierter als es bei dem ibody Armband war. Wenn man während des laufenden Schrittzählers noch die Uhrzeit sehen will (die besser lesbar ist bei Sonnenschein als beim ibody Band), dann muss man den Schrittzähler anhalten. Vielleicht bin auch auch zu blöd und es geht anders. Die Schlafüberwachung ist wohl weniger  genau  als beim ibody. Aber damit habe ich schon aufgehört, auch weil ich den Akku schonen wollte.
Die Genauigkeit der Schritte kann ich nicht so richtig beurteilen. Es werden von der Tendenz her mehr Schritte gezählt als bei dem ibody Armband. Das bedeutet aber nicht, dass es nun falsch zählt. Beim Probelaufen scheint es zu stimmen.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Nicht mal mehr glaubwürdig

Es gab und gibt immer noch Fans der griechischen Regierung, die ihr zu Gute halten, dass sie wenigstens glaubwürdig und verlässlich ist. Sie hat nämlich von vorneherein gesagt, was sie nicht will und sich letztlich auch daran gehalten. Es gab ja schon relativ bald zu Anfang der Krise den Spruch:
Die alten griechischen Regierungen haben alles versprochen und nichts gehalten, die neue verspricht schon überhaupt nichts.
Das kann nun seit dem 30.06.2015 auch nicht mehr als positiver Aspekt angeführt werden. Denn die sogenannte Sambia Option, dh die Verschiebung der schon Anfang Juni fälligen Zahlungen an den IWF auf das Monatsende, waren mit dem Versprechen verbunden, dann zu zahlen. Gezahlt wurde nichts.

Ich muss aber auch Abbitte leisten:

Mein Posting Griechenland-Prophet lag daneben. Ob das schlimm ist?

Schön und melancholisch

Es gibt Lieder, die sind schön und machen dennoch traurig oder melancholisch. Liegt vielleicht an meinem Alter, bei dem man eben statistisch mehr Zeit hat, auf die man zurückschaut, als die, die noch bevorsteht. Zwei Beispiele, die mir zu solchen Liedern einfallen: Those were the days my friends und Where do you go to, my lovely


Dienstag, 30. Juni 2015

Referral Programm von Myle-Tap gestartet

Myle - Tap, die indiegogo Kampagne - über die briefmarken"große" Spracheingabe, habe ich hier schon vorgestellt. Jetzt gibt es ein Referral Programm, von dem sowohl ich als auch die geworbenen profitieren. Erklärt wird das ganze hier - wenn ich es richtig verstanden habe, bekommen diejenigen, die sich über meinen Referral Link beteiligen, $ 10 Credit.


Wie es genau funktioniert, wird hier erklärt.

Plug and Play Solarmodul im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium

Ist das der Durchbruch oder hat man im Wirtschaftsministerium in Rheinland-Pfalz nicht richtig aufgepasst?
Da wird von interessierter Seite häufig verbreitet, dass die sogenannten Steckdosen oder Plug in Solarmodule unzulässig und brandgefährlich seien - weshalb die Niederländer und die Schweizer in ständiger Todesgefahr leben müssen, denn dort darf man die Geräte bis 600 Wp bzw. kWp einstöpseln, und nun betreibt das Wirtschaftsministerium auf einmal selbst zwei dieser Module, nach der eigenen Pressemeldung.
Ist das der Präzedenzfall auf den sich andere berufen können? Wär käme auf die Idee, dass ein Mysterium Ministerium etwas Unerlaubtes machen könnte?

Montag, 29. Juni 2015

Mit Twitter ganz nach dran!

Vor Jahren als es im Iran so aussah als würden Demonstranten das Regime wegfegen, fühlte ich mich schon über Twitter mit vielen verbunden. Nun ist es ähnlich mit dem Geschehen in Griechenland, wobei ich eben - mangels Griechischkenntnissen auf Korrespondenten oder Griechen, die in Englisch twittern angewiesen bin. Im Moment ist die Situation hochdramatisch.
Allerdings - das muss ich den Autoren sagen, denen ich zT auch auf Twitter folge, kommt es mir komisch vor, Bilder aus Athen von Polizei-Mannschaftsbussen zu sehen und danach die Urlaubslektüre eine Autorin.
Wer mir folgem möchte - gerne :).

Erste Rezension für GOLEMJAGD DURCH PRAG *****

Ich freue mich über eine erste Rezension zu meinem historischen Roman GOLEMJAGD DURCH PRAG. Überschrift: Gruseln mit Witz
Damit ist für mich ein wesentlicher Punkt des Romans erfasst. Es ist zwar keine Parodie, aber ich denke, ab und an darf ein historischer Roman auch einmal ein bisschen witzig sein.


Hier kann die Rezension gelesen werden.

Sonntag, 28. Juni 2015

Ecosia Suchmaschine unterstützt Aufforstungen in Burkina Faso

Ecosia habe ich hier ja dauerhaft verlinkt. Neben dem Vorteil, dass man die Daten nicht dem großen Gockel in den Rachen wirft, werden mit dein Einnahmen aus der Suchmaschine Bäume gepflanzt. Das war bisher eher abstrakt, aber nun berichtet Ecosia in seinem (oder ihrem?)  Blog konkret über die Aufforstungsprojekte in Burkina Faso.

Samstag, 27. Juni 2015

Petition: Wir würden in Deutschland auch gerne über weitere Hilfskredite abstimmen...

Warum sollen nur "die Griechen" über die Hilfsmaßnahmen und die damit verbundenen Einschnitte abstimmen. Auch in Deutschland könnte einmal das Volk gefragt werden. Bei Change.org gibt es eine Petition, die auffordert auch in Deutschland über die Hilfsmaßnahmen abzustimmen. Wenn "die Griechen" eine Volksabstimmung bis zum 05. Juli hinbekommen wollen, könnte man in Deutschland doch am 04. Juli abstimmen. Mir ist klar, dass es nicht soweit kommen wird.

Myle Tap und Evernote - Sprachnotiz auf Evernote Account senden

OK -mir kommmt dieses Video ein bisschen schnell zusammengedreht vor. Im Grundvideo der Kampagne  auf indiegogo konnte man (hier schon einmal vorgestellt) die Übertragung der Sprachnotiz auf den Evernote Account besser sehen.



Evernote ist - von diesen Cloudspeichern - derjenige, den ich am meisten benutze, eigentlich nahezu täglich. Mit der Basis-Version, die 60 MB im Monat erlauben hat mir bisher auch vollkommen ausgereicht. Es könnte natürlich sein, dass die Menge der Notizen, durch die einfache Eingabe via Sprache deutlich ansteigt.

WDR Bericht über MiniPV - sogenannte Balkonkraftwerke

Schöner Bericht, der im WDR kam. Ich weiß nicht, wie lange er noch über den Link anzuschauen ist. Schließlich haben wir mit der GEZ dafür bezahlt und dann darf das nichts ein, dass die Sendungen der öffentlich rechtlichen Sender auf Dauer abrufbar sind. Warum? Das wissen wahrscheinlich auch nur die Lobbyisten der Privatsender, die eben nicht wollen, dass die Sendungen der öffentlich rechtlichen Fernsehsender dauerhaft abrufbar sind.

Freitag, 26. Juni 2015

Schweiger schlägt Kollegen

In der Bildzeitung beziehen sich solche Überschriften dann meistens auf eine Filmszene, sind also gespielt und Teil des Films. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises vor einigen Tagen war es aber "echt" - wie die WELT berichtet. Mittlerweile solchen sich die Streithähne versöhnt haben. Ich frage mich, ob das Opfer Elias M'Barek, vielleicht einfach nicht verstanden hat, was Til Schweiger gesagt hat. Den versteht man schon im nüchternen Zustand kaum und Alkohol war auch noch im Spiel. Es kommt ja vor, dass die Unverstandenen dann irgendwann agressiv werden...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Spracherkennung groß wie eine Briefmarke

Langsam werden die Science-Fiction Wirklichkeit. Bei Indiegogo läuft zur Zeit ein Crowdfunding für ein Gadget, das Myle Tap heißt. Das ist so etwas wie ein Mikrofon, das ca. die Größe einer Briefmarke oder einer Münze hat, und an das Revers gesteckt wird oder an den Kragen. Mit einen Druck darauf, wird es aktiviert und man kann per Sprache Notizen machen, die etwa in Evernote oder der Wunderliste App dann in Text umgewandelt und gespeichert werden. Ich - zB - hole häufig das Handy nur heraus, um etwas kurz einzugeben für die Einkaufsliste oder in den Kalender. Dabei nervt für meine Wurstfinger die Tastatur gewaltig. Das ganze funktioniert erst einmal ohne Smartphone und Internet oder Mobilfunkverbindung. Erst später, wenn die Möglichkeit besteht, verbindet sich das Teil via Bluetooth dann mit dem Handy/Tablet und verteilt die Notizen an die entsprechenden Apps weiter. Das ganze funktioniert übrigens auch auf Deutsch und in über 40 weiteren Sprachen.


Zur indiegogo-Kampagne geht es hier!



Hier das Video zu der Kampagne:




Also ich habe jetzt eins vorbestellt und werde dann hier gerne darüber berichten.
 

Das Geld, das urspünglich für den Start vorgesehen war, ist mittlerweile längst zusammengekommen. So bin ich optimistisch, dass das Teil auch verwirklicht wird und die Menschen vielleicht etwas weniger auf die kleinen Bildschirme starren und darauf herumwischen, weil sich eben vieles per Tap und Sprache erledigen lässt.

Streit um Versprechen, die nicht gehalten werden

Eigentlich wollte ich zum Griechenland-Problem nichts mehr schreiben. Aber nun juckt es mich doch noch einmal. Im Februar 2015 wurde "den Griechen", also der neuen Regierung Luft verschafft, Reformen umzusetzen. Die folgende Zeit wurde - so sieht es zumindest nach Außen aus - damit verbracht, das grinsende Gesicht in verschiedene Kameras zu halten. Von Umsetzung ist nun schon garnicht mehr die Rede, außer, dass nun gerade von den Goldreserven gesprochen wird. Das ließe sich relativ schnell umsetzen. Sind die nicht genau für solche Fälle einer drohenden Staatspleite gedacht?
Jetzt wird also wieder verhandelt und es geht nicht um eine Umsetzung auf griechischer Seite, die zeitlich schon nicht mehr möglich ist, sondern um Versprechen. Bin gespannt, ob das mitgemacht wird.
Nicht falsch verstehen: Mir tun die Griechen sehr leid. Wenn ein Staat so an die Wand gefahren wurde, dann gibt es keine Medizin, die nicht enorm wehtut. Es ist auch nicht unsere Aufgabe die Nase zu rümpfen sondern daraus zu lernen. "Die Griechen" sind uns vielleicht einfach nur 20-30 Jahre voraus und wir haben vielleicht noch die Zeit, das Ruder rum zu reißen. Kaiserslautern ist die oder eine der am höchsten verschuldeten Städte Deutschlands. Wir stehen hier auch schon unter einer Art Beobachtung der ADD, die Ausgaben genehmigen muss. Es besteht die Gefahr, dass das dauerhaft über die Verhältnisse leben, sich von den Kommunen über die Länder durch den ganzen Staat frisst. Wenn es ein mal soweit gekommen ist, wie es Griechenland nun erleben muss, ist es eigentlich zu spät.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Korruption - das Schlimme ist, dass es einen nicht mehr überrascht

Wir schauen gerne auf Griechenland oder andere Länder herab, in denen die Korruption stärker ist als bei uns (wahrscheinlich). Aber vielleicht sind sie nur der Zeit voraus, denn eine Kultur des "DAS TUT MAN NICHT" scheint es zum Beispiel bei Abgeordneten des EU Parlaments nicht mehr so sehr zu geben. Menschlich in gewisser Weise verständlich, wenn man sieht, dass andere sich eine goldene Nase mit Schmiergeld Beratungsdienstleistungen verdienen. Rister wurde belohnt, Bahr auch und - so fragt sich der einfache Abgeordnete, warum soll ich nicht auch etwas vom großen Kuchen abbekommen, den die Lobbyisten verteilen.
Einige Fälle aus dem EU Parlament, listet DER SPIEGEL hier auf. Und da wundern sich Politiker über Politikverdrossenheit und ihr schlechtes Image.

Dienstag, 23. Juni 2015

Gender Gehirnwäsche auf EU Ebene

Wir lächeln über die Gurkenkrümmungsverordnung der EU und andere bürokratische Auswüchse. Aber es geht noch viel schlimmer. Es geht auch an die Substanz der Demokratie. Im sog. Noichl Bericht - wer sich das Origianl antun möchte - hat das EU Parlament nun beschlossen, den Bürgern eine Gehirnwäsche zu verpassen. Jegliche gesellschaftliche Institution soll nun gleichgestellt sein, was nur möglich ist, wenn wir solch unwesentlichen Grundsätze, wie Demokratie, über Bord werfen. Im ERGEBNIS müssen dann gleich viele Männer wie Frauen da sitzen, egal wieviele sich um die Positionen bewerben - wenn es also nur weibliche Bewerber gibt und einen männlichen, ist er automatisch gewählt, vielleicht werden auch noch ein paar zwangsverpflichtet. Nein - so wäre das, wenn die Vorstellungen der EU nicht selbst diskriminierend wären. Wie bei den Gleichstellungsgesetzen üblich, geht es nur darum, die Frauen besser zu stellen. Männer sind per se nicht förderungswürdig. Man könnte es für eine böse Satire halten, ist aber wirklich so beschlossen werden. Wir kennen das schon von den meisten Parteien, deren innere Organisation "eigentlich" auch demokratischen Grundsätzen entsprechen müsste, das wegen Quoten (nicht nur Geschlechterquoten, gibt da auch regionlale Quoten) aber nicht ist. Zusätzlich sollen die Bildungseinrichtungen dazu verpflichtet werden, gleichgestellt die Wirklichkeit (nicht abzubilden - sondern vorzugaukeln). Da muss dann - nach EU Vorstellungen - in den Schulbüchern, die Hälfte Feuerwehrfrauen sein und eben zur Hälfte Krankenpfleger - statt Schwestern. Weil es eben nicht darum geht, in den Schulbüchern die Wirklichkeit abzubilden sondern darum, Kontrolle über die Wahrnehmung der Wirklichkeit zu erlangen. Was das in den Kinderhirnen ausrichtet, werden wir dann in einigen Jahren sehen.

Montag, 22. Juni 2015

Stadtradeln für Lautern beginnt am 30.06.2015

Auch in diesem Jahr gibt es wieder in Kaiserslautern und bundesweit bei vielen hundert Kommunen, die Aktion stadtradeln. In den letzten Jahren wurde mein Enthusiasmus - ich gebe es zu - häufig durch schlechtes Wetter und Faulheit begrenzt. Aber es ist ein schöner Anlass, wieder an das Fahrrad als Verkehrsmittel zu denken. Man kann sich - wie jedes Jahr - verschiedenen Teams in der Kommune anschließen. Wir radeln wieder für unsere Lauterstrom Energiegenossenschaft.

Sonntag, 21. Juni 2015

Gebäudeenergieverbrauch checken und Maßnahmen mit Kosten aufgezeigt bekommen

Manches Mal kommen ja auch aus Ministerien sinnvolle Maßnahmen und Informationen, die sich nicht allein darin ergänzen, den Minster oder die Ministerin in Hochglanz darzustellen. Mit dem Modernisierungscheck kann man die Heizenergie des Hauses überprüfen und Maßnahmen vorschlagen lassen. Die werden sogar mit den zu erwartenden Kosten und den Einsparungen angezeigt. Wie eine kleine Energieberatung online. Wobei es - finde ich mehr ist - als nur eine kleine Energieberatung. Man sollte sich aber ein bisschen Zeit für den umfangreichen Fragebogen nehmen und den aktuellen Heizenergieverbrauch der letzten Jahre bei der Hand haben. Außerdem werden auch solche Daten, wie alter des Heizkessels, Hersteller, Nennleistung etc. abgefragt. Zumindest die grundlegenden Daten habe ich schon dadurch, dass ich regelmäßig, wenn auch in unregelmäßigen Abständen, meine Zählerstände im Energiesparkonto eintrage.

Samstag, 20. Juni 2015

Energiespar-App - EcoGator

Einen Teil der Energie könnte man natürlich einsparen, indem man nicht so oft Smartpbone und Tablets benutzt ;) EcoGator ist eine App, die durch den Dschungel der Energielabels bei Haushaltsgeräten führt. Es gibt außerdem praktische Energiespartipps für Zuhause und eine "Ampel" Bewertung der verschiedenen elektronischen Helferlein.

Ich freue mich über mehr als 50.000 Besucher

Danke an alle, die hier mitlesen.
Laut der Zugriffsstatistik von blogger habe ich gestern die 50.000 Besucher Marke "geknackt". Gut - es werden dabei auch einige Roboter mitgezählt werden. Ich freue mich aber trotzdem darüber!

Freitag, 19. Juni 2015

Politischen Darwinismus gibt es anscheinend nicht

Beim survival of the fittest Politiker hätten, die wohl keine gute Chancen. Das ist keine Satire oder Comedy. Es hüpft nicht am Ende, wie der grüne Frosch rechts, auch noch Oliver Kalkofe ins Bild.
Das ist die Selbstdarstellung der drei Abgeordneten aus dem EU Parlament. Da freut sich doch der Steuerzahler. Und das Schlimmste für die armen Abgeordneten ist noch, dass sie sich mit den Meinungen, die sie nicht teilen, auseinandersetzen müssen.
Bei den Parteitagen ist das ganz anders. Da sagt die Spitze, wie abgestimmt wird, und so wird es gemacht. Basta!
Wobei Letzteres sicher kein Phänomen ist, das allein auf die Grünen zutrifft.
Merke: Man muss nicht in der CDU sein, um sich zu blamieren- das schaffen die Grünen auch.




Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Plastikflasche, die leuchtet

Ich habe hier oder im alten Goodnews-Blog schon einmal über eine Idee geschrieben, bei der durch eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche, die das Licht in einer Hütte besser verteilt wird. Die Entwickler von Suli haben nun diese Idee mit Solarenergie verbunden und sammeln via indiegogo Geld für die Kampagne:


Das Solarmodul kann auf eine Plastikflasche geschraubt werden und so die bessere Verteilung des Lichts durch die Flüssigkeit nutzen. Eine einfache Idee, die ich aber in dieser Verbindung vorher nicht kannte. Allerdings kommen mir die 39 Dollar Early Bird Preis doch ziemlich hoch vor - etwa im Vergleich zur Little-Sun, die ja ein ähnliches Konzept ist, wenn auch ohne die Flaschenaufschraubfunktion.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Kopftuchtheater in Neukölln

Es ist still geworden, um den Kopftuchstreit und die Einstellung einer Referendarin im Bezirksamt Neukölln. Mit Recht, denn eine persönliche Betroffenheit hat es nie gegeben. Wie der TAGESSPIEGEL nun berichtet, war es wohl alles ein großes Theater, eine Art Berliner Komödienstadel, mit dem die betroffene Referendarin wahrscheinlich eine politische Karriere vorbereitet. Sie hatte schon vorher eine feste Jobzusage in der Senatsverwaltung und wollte halt ein bisschen Wallung machen und in die Presse kommen, etc.  - Die letzten Einschätzungen stammen von mir, nicht vom tagesspiegel.

Dienstag, 16. Juni 2015

Realistischer Spritverbrauch - nicht nur ein Problem für den Kunden

Habt Ihr jemals schon einmal ein Auto gehabt, das auch nur ein einziges Mal, so wenig Sprit verbraucht hat, wie nach der Herstellerangabe angegeben?
Ich nicht! Und ich bin jemand, der sich wirklich Mühe gibt (der Umwelt und dem Geldbeutel zu Liebe) energiesparend zu fahren. Eigentlich haben wir uns an diese Falschangaben Angaben, die nur unter optimalen Bedingungen im Prüflabor vielleicht einmal erreicht wurden schon gewöhnt. In den USA übrigens, zahlen die Hersteller Strafen, wenn die Angaben von den realistischen Verbräuchen abweichen. Aber - dank guter Lobbyarbeit - wird es in Deutschland dazu nicht kommen. Es sind ja noch ein paar automobilnahe Posten zu vergeben, für die Zeit nach der politischen Karriere.
Neben dem Kunden trifft der höhere Verbrauch aber auch den Staat, da sich die Kfz-Steuer nach dem Co2 Ausstoß berechnet. Darauf bin ich erst durch den Artikel im FOCUS gestoßen.

Montag, 15. Juni 2015

Bedingungsloses Grundeinkommen ausprobiert

Gerade habe ich bei ntv.de gelesen, dass eine Art von bedingungslosem Grundeinkommen im letzten Jahrhundert in Kanada ausprobiert wurde und zwar immerhin in einer Gemeinde von 1000 Einwohnern. Die Ergebnisse waren insgesamt positiv. Ob das auf größere Einheiten übertragbar ist, ist eine andere Frage.
Ich selbst habe ja den Eindruck, dass - ganz nach der Bedürfnispyramide - nach den Grundbedürfnissen, Essen, Trinken, Schlafen, Dach-über-dem-Kopf, Sicherheit an oberster Priorität steht. Hier hat die Hartz IV Gesetzgebung viel Unheil angerichtet, das nun ein wenig durch den endlich eingeführten Mindestlohn abgemildert wurde.

Sonntag, 14. Juni 2015

Plug and Play Solaranlage Crowdfunding

Nachdem ich hier schon mehrfach über diese einfache Art der Stromerzeugung zum Eigenverbrauch auch für Mieter berichtet habe, darf ein Hinweis auf die 1000 mal 1000 Crowdfunding Aktion für das Mini-Solarkraftwerk Simon nicht fehlen.
Es wird auch im letzten Greenpeace-Energy Magazin darüber berichtet. Allerdings fehlen weder bei dem Greenpeace Bericht noch auf der Crowdfunding Seite selbst, Hinweise darauf, dass die Zulässigkeit in Deutschland (anders als in den Niederlanden und der Schweiz) wohl rechtlich zweifelhaft ist. Außerdem ist das System, um gleich den nächsten Kritikpunkt anzuführen, für die Leistung relativ teuer. Die Plug and Play PV Systeme gibt es von anderen Herstellern schon lange. Da ist also nicht so wirklich innovatives in dem Simon drin - oder ich habe nicht herausgefunden, was es ist.
Dennoch halte ich die Sache für unterstützenswert, denn alles, was die Idee der Minikraftwerke für die Steckdose voranbringt (dezentral, auch für Mieter, sensibilisiert für den eigenen Stromverbrauch) ist ein Fortschritt. Wenn ein großer Player wie Greenpeace sich hinter die Entwicklung stellt, dann würden die europarechtlichen Vorgaben einer einfachen unbürokratischen Kleineinspeisung ins Stromnetz (wobei es nahezu 100 % das eigen Hausnetz ist) vielleicht auch in Deutschland umgesetzt. Es bräuche nur eine Klarstellung, dass bis zu beispielsweise 600 Wp wie in den Niederlanden die Steckdoseneinspeisung erlaubt und lediglich eine kurze Meldung an den Versorgungsnetzbetreiber (aber keine Genehmigung) erforderlich ist.

Samstag, 13. Juni 2015

Hörspielcommunity Kaiserslautern - heute bei der langen Nacht der Kultur

Ihr findet die Hörspielcommunity Kaiserslautern heute im Rahmen der langen Nacht der Kultur ab 19:00 Uhr im Wadgasserhof. Es wird auch eine Ursendung meines Hörspiels über die Cholera-Epedemie in Hamburg geben!

  • Alexander Benra: "Die Cholera" Sprecher Alexander Benra, Jörg Hartmann, Angela Benra, Rainer Spies, Luisa Benra, Philipp Benra Technik: Alexander Benra
  • Kurt Tucholsky: "In der Hotelhalle" Sprecher: Georg Emme und Andreas Werle-Rutter, Technik: Monika Rahm
  • Kurt Tucholsky: "Ein Ehepaar erzählt einen Witz" Sprecher: Monika Rahm Emme und Andreas Werle-Rutter, Technik: Monika Rahm
  • Kurt Tucholsky: "Ich rufe vor eins noch mal an –!" Sprecher/Technik: Ulrike Annecke
  • Erich Kästner: "Ansprache einer Bardame" Sprecher/Technik: Monika Rahm
  • Volkslied aus Kroatien in dalmatinischem Dialekt: "Gestern Abend ginge ich an deinen Hof vobei" Übersetzung von Z.F. Ilaniċ Sprecher/Technik: Z.F. Ilaniċ
  • Franziska zu Reventlow: „Amouresken/ Von Paul zu Pedro“ Sprecher/Technik: Monika Rahm

Vielleicht sehen wir uns dort!

Freitag, 12. Juni 2015

Westpfalz kreativ Webseite

Am Mittwoch Abend war der erste Kaiserslauterer Kreativstammtisch. Sehr interessant einmal richtige Künstler zu treffen. Ich habe da immer das Gefühl, dass ich ein bisschen fehl am Platze bin. Es war aber sehr interessant und spannend und soll eine regelmäßige Einrichtung werden. Ich habe dadurch auch die Webseite Westpfalz-Kreativ kennen gelernt. Dort können Kreative aus der Region sich vernetzen und Veranstaltungen eintragen.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Beleuchtung durch Gravitation

Bei Indiegogo - der Crowdfunding Plattform - läuft zur Zeit eine Aktion für ein Gravity Light. Es handelt sich um eine LED Leuchte, die ihre Energie daraus zieht, dass ein Gewicht langsam zu Boden sinkt. Wir kennen das von den alten Uhren - gleiches System nur zur Stromerzeugung. Uns ist hier kaum bewusst, wieviele Menschen keinen Zugang zu elektrischem Strom haben, was insbesondere die Erziehung beeinträchtigt, weil nach Sonnenuntergang von den Schulkindern nicht mehr gelernt werden kann, es sei denn, es werden Kerosinleuchten eingesetzt, die Dämpfe absondern, brandgefährlich sind und regelmäßig Geld kosten. Hier ist die Kampagne bei Indiegogo:


Über die Little-Sun Solarlichter, die sich von der Sonnenenergieseite diesem Problem widmen, habe ich schon berichtet. Unsere Little-Sun zuhause ist übrigens die einzige "Taschenlampe" die zuverlässig immer funktioniert und das Umhängen mit dem Bändchen hilft die Hände frei zu halten.

Mittwoch, 10. Juni 2015

The Mothley Fool - ein bisschen wie Mr. Moneymustache auf Deutsch

Mr. Moneymustache habe ich rechts schon verlinkt. Eine Webseite, die sich auf unterhaltsame Weise mit Investment, aber auch darüberhinaus mit frugalem Lebensstil und - ganz hoch gehängt - stoischer Lebensphilosophie beschäftigt. Sie ist allerdings auf Englisch.
Mothley Fool ist eine Seite auf Deutsch, auch wenn es ein amerikanisches Original gibt. Die deckt den Investmentteil auf unterhaltsame Weise ab, gibt Investmenttipps etc. Einige Zeit war es ja schwer an der Börse Geld zu verlieren. Seit einigen Monaten ist das anders geworden und da ist Information schon wichtig. Die Stopp-Loss Limits haben bei mir gegriffen und das meiste ist schon verkauft. Nach meiner - unprofessionellen - Laieneinschätzung lohnt sich erst im Herbst wieder ein Einstieg in den Aktienmarkt. Bis dorhin haben wir den Grexit. Dessen Auswirkungen sollten abgewortet werden. Oder es wird weitergewurschtelt und das alleralleralleroberletzte Rettungspaket noch einmal ein paar Monate den Grexit herausschieben - dann sollten auch diese Auswirkungen abgewartet werden.

Dienstag, 9. Juni 2015

"Grundrecht" auf Barzahlung - und die GEZ

Ein Grundrecht ist es zwar nicht, obwohl es ein Stück gelebte (und "überwachungsfreie") Freiheit ist. Genauso wichtig fände ich ein Grundrecht auf nicht digitalen Zugang zu allen Behörden und lebenswichtigen Einrichtungen.
Wie ich darauf komme?
Nun im HANDELSBLATT ist ein Artikel von Norbert Häring und der hat sich geärgert, dass die GEZ nur per Überweisung oder per Einzugsermächtigung zahlbar ist. Dabei schreibt das Bundesbankgesetz vor, dass Barzahlung eineingeschränktes Zahlungsmittel ist. Er hat also einfach naiv gefragt, wo und wie er denn die Gebühr bar einzahlen kann. Die Rundfunkstaatsverträge liegen als Normen unter dem Bundesbankgesetz, können also nicht eine vom Bundesbankgesetz abweichende Zahlungsweise vorweisen. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.


In einem ganz anderen Feld haben wir Ähnliches. Die "Illegalität" von Plug-and-Play Minisolaranlagen wird teilweise auch damit begründet, dass sie der Anschluss VDE Richtlinien (also Normsetzungen eines privaten Vereins von Ingenieuren!) nicht entsprechen.


Ich befürchte aber, dass wahrscheinlich das Bundesbankgesetz in Vorbereitung der Überwachung der Bürger und evtl. Enteignungen zur Lösung der Staatsschulden, geändert wird. Das geht vielleicht - wenn gerade andere Dinge im Focus der öffentlichen Meinung sind - geräuschlos über die Bühne, denn dafür interessiert sich normalerweise kein Mensch.
Ich bin übrigens jemand, der den öffentlichen Rundfunk schätzt. Allein das Hörfunkprogramm des Deutschlandfunks ist mir die Gebühren wert.

Montag, 8. Juni 2015

Noch einmal überlegen bei der nächsten Spende für die Welthungerhilfe

Ich habe auch schon für die Welthungerhilfe gespendet. Beim nächsten Mal überlege ich mir das doch noch einmal. Grund ist ein Artikel in der taz (der taz wohlgemerkt, nicht BILD oder WELT), in dem über bezahlte Demonstranten/Schauspieler für den G7 Gipfel geschrieben wird. 3.000 Euro hat es gekostet, dass dunkelhäutige Schauspieler ausgebeutete Kleinbauern mimen. Sicher ist es eine Form von Werbung, wie es bei Plakaten auch der Fall ist und dennoch finde ich es - ja ich weiß nicht genau - verwerflich? oder einfach nur kindisch?`
Unser Plan-Patenkind "kostet" 300 Euro im Jahr. Das heißt es hätte ein Kind 10 Jahre lang mit den Kosten des Welthungerhilfe-G7-Kasperletheater versorgt werden können.

Sonntag, 7. Juni 2015

Gruselige Zukunft

Damit meine ich einmal nicht, dass wir uns von den Griechen wieder einmal an der Nase herumführen lassen und natürlich wieder bezahlen werden oder - hundert Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkriegs - eifrig in Europa gezündelt wird und auch unsere Politiker keine Deeskalation betreiben. Habe gerade das Follet Buch "Sturz der Titanen" gelesen und finde die Parallelen erschreckend
.
Auch damals wollte - zumindest nach dem Buch - keiner einen Krieg, aber auch niemand nachgeben und den "starken Mann" zu markieren und auf Konfrontation zu setzen schien den Politiker sinnvoller als alles zu versuchen, was zu einem friedlicheren Europa führen kann.

 Nein - dieses Mal meine ich es technologisch. Einerseits finde ich es zwar faszinierend, was technisch möglich ist und kann auch den Reiz verstehen, der sich für die Entwickler dahinter versteckt, aber die Bewegungen des Roboterhunds (oder soll es eine Raubkatze sein) sind einfach gruselig. Was im Terminator noch Filmtrick war, wird langsam Wirklichkeit:

Samstag, 6. Juni 2015

Solar2go entdeckt

Da beschäftige ich mich seit Jahren mit den Plug-and-Play Steckdosen Solaranlagen und mir war das Solar2go Blog bisher entgangen. Deshalb hier einen Link zu jemanden, der mit dem Durchsetzen einer dezentralen solaren Energieversorgung, die auch von Mietern realisert werden kann, wirklich ernst macht. Es werden noch Mitstreiter gesucht, die ihren Netzbetreibern Beine machen und eine solche Balkonsolaranlage anmelden. Es gibt - neben dem Argument, dass ich in meinem eigenen Hausnetz machen kann was ich will, und der europarechtlichen Komponenten, dass solche Anlagen etwa in den Niederlanden bis 600 W erlaubt sind (in der Schweiz auch, aber keine EU)- kaum technische Gründe, die dagegen sprechen. Es ist auch auffallend, dass ich von noch keinem Urteil gelesen habe, in dem der Betrieb der Plug-and-play Anlagen verboten wurde. Ich vermute, dass die Netzbetreiber befürchten einen solchen Prozess zu verlieren und dann wäre ein Präzedenzfall geschaffen. Da ist es besser, rechtliche und technische Unsicherheit zu schüren.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Wunderlist - Arbeiten mit Listen

Auf die Wunderlist-App bin ich über eine Bericht aufmerksam geworden, in dem mitgeteilt wurde, dass das deutsche Startup dahinter evtentuell von Microsoft für einen dreistelligen Millionenbetrag übernommen wird. Es gibt ja viele Apps mit To-Do-Listen, aber irgendwie spricht mich (wie Millionen anderer auch) die Gestaltung und Bedienung der Wunderlist an. Sie ist einfach und aus sich heraus verständlich, Die Synchronisierung klappt schnell und problemlos. Wenn zwei Eltern einkaufen gehen, können sie die gemeinsame Einkaufsliste verwalten, nicht nur Sachen dazu schreiben sondern auch als erledigt herausnehmen. Sicher kann man so etwas auch über WhatsApp machen, aber das ist dann doch bequemer. Ein Manko für mich sind allerdings die Berechtigungen, die die App verlangt und die ich nicht unbedingt mit den Funktionen in Zusammenhang sehe und die Größe von rund 20 MB für die Android-Version. Eigentlich müsste eine einfache To-Do-Liste doch platzsparender zu Programmieren sein. Aber insgesamt ist es wirklich eine schöne, nützliche und empfehlenswerte App!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Virtueller Rundgang durch die Son Doong Höhle

Es lohnt sich immer mal auf der Seite von National Geographic vorbeizuschauen. Es gibt dort immer einige Schönheiten der Erde zu entdecken. Hier ein Rundgang durch eine (oder die ?) größte Höhle der Welt.

Dienstag, 2. Juni 2015

Ein Traum der Überwachungsfanatiker - die Abschaffung des Bargelds

Die Schlinge wird enger - das Netz wird dichter. Passend zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung, wird über die Abschaffung des Bargelds diskutiert. Es wird ohnehin schon viel mit Kreditkarte und paypack-Punkten bezahtl, das Smartphone eingeschaltet gelassen und so die Ortung ermöglicht. Aber ich habe die Möglichkeit, das Handy auszuschalten und bar zu bezahlen. Wenn ich dazu noch nicht über Autobahnen fahre, kann ich mich auf einmal sogar einigermaßen unkontrolliert bewegen. Schlimme Sache so etwas. Es wird ja schon so viel - praktisch zwangsweise - auf Online umgestellt, dass ich denke, wir bräuchten ein Grundrecht auf nichtdigitale Kommunikation zumindest mit Behörden und Ämtern. Als Grund für die Abschaffung des Bargelds wird der Kampf gegen Korruption vorgeschoben und gegen Drogenhandel. Große Summen in bar sind ja ohnehin schon meldepflichtig und fallen auf. Wer etwas gegen Drogenhandel tun will und diesen Geschäftszweig wirklich schädigen will, der erlaube den Eigenanbau von Haschisch und schon sind der Branche Millionen entzogen. Das gesellschaftliche (nicht private) Problem beim Drogenkonsum ist ja nicht, dass die Leute sich gesundheitlich schädigen. Das tun sie mit Alkohol, Tabak, Medikameten, gefährlichen Sportarten, Diätmitteln, etc. auch. Die Probleme sind Beschaffungskriminalität und das Geld das in dem Bereich verdient wird und damit Macht verschafft. Wenn alles ohne Bargeld und über Konten abgewickelt würde, sind die Menschen wirklich gläsern. Da waren die Volksbefragungsbögen (die älteren werden sich noch an die damalige Diskussion und Demonstrationen erinnern) Pipifax dagegen. Weiterhin frage ich mich, ob die Diskussion über die Abschaffung des Bargelds nur zufällig mit der Schuldenkrise zusammenfällt. Jedem ist klar, dass die Staatsschulden (nicht nur in Griechenland) nicht zurück gezahlt werden können. In Zypern wurde es im Kleinen schon einmal durchexerziert, als man Guthaben über 100.000 Euro einfach kappte. Die Griechen heben zur Zeit massenhaft Geld ab und horten es als Bargeld, weil sie erwarten, dass bei ihnen etwas ähnliches passieren wird. Bei uns läuft es zur Zeit noch im Wege der langsamen Enteignung durch niedrigste Guthabenzinsen. Aber eine Vermögensssteuer wird vielleicht doch irgendwann eingeführt. Davon ausgenommen oder durch sehr große Freibeträge geschützt: Betriebsvermögen und der Grundbesitz, so wir wir das bei der Erbschaftssteuer schon einmal hatten. Ohne Bargeld könnte das Gelddepot unter der Matraze als Anlagealternative, die das Geld vor staatlichem Zugriff schützt, entfallen.

Montag, 1. Juni 2015

Furchtbar: Es gibt ein Vertrauens-Pay-Gap

Eine Studie will herausgefunden haben, dass vertrauensselige Menschen ein höheres Einkommen haben als misstrauische Menschen. Es könnte natürlich auch umgekehrt sein, dass Menschen, die in sozial gesicherter Position sind, weniger misstrauisch sind als diejenigen, die auf jeden Cent achten müssen. Jetzt muss die Politik entscheiden, ob dieses Paygap hinzunehmen ist oder vielleicht mit einer Verordnung den Arbeitgeber ein paar zusätzliche Statistiken aufgegeben werden könnten, die dieses himmelschreiende Unrecht, das selbstverständllich auf bewusster Diskriminierung beruhen muss, beseitigen. Es könnten sicher auch noch ein paar Stellen geschaffen werden, die sich mit dem Problem (Trust-Pay-Gap-Beauftragte) beschäftigen.

Sonntag, 31. Mai 2015

Caravan of love

Heute noch einmal im Radio gehört und mich an meine "Juchend" erinnert - Hach!
The Housemartins - Caravan of Love



Und weil ich den Klang der Stimme so mag, hier noch von der "Nachfolgeband" ein auch vom Text her lustiges Lied von "The Beautiful South":

Donnerstag, 28. Mai 2015

Webseite mit vielen hundert Bauanleitungen

Allerdings auf Englisch, aber ich finde das aller sehr inspirierend. Schön geordnet und mit konfortabler Suchfunktion bei http://www.instructables.com/

Mittwoch, 27. Mai 2015

Netzwerk mit guten Nachrichten

Ich habe eine zeitlang zwei Blogs geschrieben, diese hier und noch das Good-News Blog. Wir haben so viele schlechte Nachrichten, die wir aufnehmen (müssen) wenn wir Fernsehen oder Radio hören, dass das Bild der Umgebung schlecht ist und ich mir vorstelle, dass das auch negative Rückwirkung auf unsere eigene Stimmung und Einstellung hat.
Auf die Gedanken sind natürlich schon andere gekommen. Ich habe nun das englischsprachige Goodnewsnetwork entdeckt. Lohnt sich zur Stimmungsaufhellung da reinzuschauen.

Gute Nachricht: FIFA Funktionäre verhaftet und Ermittlungen wegen der WM Vergabe

Da geht einem doch das Herz so auf, wie manchen Oligarchen und reichen Staatsmännern die Geldbörse, wenn sie eine Fußball-WM ins eigene Land holen wollen. Gestern wurde in der Schweiz mehrere hochrangige FIFA Funktonäre verhaftet und es laufen - laut SPIEGEL - nun Vefahren wegen der Vergabe der WM nach Katar und Russland.
Was sind eigentlich die Merkmale einer kriminellen Vereinigung?

Dienstag, 26. Mai 2015

Nachtrag zum Erfahrungsbericht über den ibody Fitnesstracker

Nun muss ich doch eine wesentliche Einschränkung zu meinem bisherigen Erfahrungsbericht machen:

Mit dem Tracker an sich bin ich nach wie vor zufrieden. Allerdings ist ein dickes MINUS zu vermerken. Das Armband fühlt sich zwar gut an, es ist aber so eine Schlaufe dabei, die sehr dünn und beim Sohnemann auch prompt gerissen ist. Wir haben nun etwas gebastelt und geklebt, womit das Armband erst einmal weitergetragen werden kann. Ich dachte, ich kaufe mir einen Ersatzband - oder Sicherheitshalber gleich zwei oder drei. Es gibt zwar Ersatzbänder für viele Fitnesstracker aber keinen der für das ibody Dings angeboten wird. Die Webseite von ibody habe ich gefragt und bekam zur Antwort, dass sie nur für die Software zuständig sind. Der Verkäufer (s.o. die Amazon Links) sitzt in England und sagt "tut mir leid", er hat aber keinen Ersatz. Die Armbänder sehen ähnlich aus wie die von xioami oder xiaomi, eigentlich sehen sie sogar genauso aus. Ich habe also einen Anbieter von Ersatzarmbändern für xiaomi Tracker gefragt und bekam von dort die kurze Antwort "nein" die passen nicht für den ibody Tracker. Es könnte natürlich auch sein, dass er nicht weiter nachgedacht oder nachgeforscht hat und deshalb die sichere Antwort gewählt hat. Auch wenn das Teil insgesamt nicht teuer ist, möchte ich nicht, bei unreparierbarem Defekt an dem Armband, das komplette Teil neu kaufen. Das wäre mittleweile ein Punkt mich für einen anderen Tracker zu entscheiden, bei dem es eben auch die Möglichkeit von Ersatzarmbändern gibt.
Falls jemand eine Quelle für Ersatzarmbänder für den ibody Tracker hat, gerne hier einen Kommentar überlassen.

Montag, 25. Mai 2015

Auch in Österreich wird versucht Plug and Play Solaranlagen nach Kräften zu verhindern...

... wo kämen wir denn da hin, wenn Bürger ihren Strom selbst herstellen. Schlimm genug, dass manche im Garten eigenes Gemüse anbauen oder Wasser aus der Regentonne nehmen anstatt es brav zu kaufen.
Über seine Probleme eine Steckdosen Solaranlage legal anzuschließen, berichtet der Solarzwerg Blog. Ich wurde darauf dadurch aufmerksam, dass Greenpeace Energy eG in ihrem Newsletter auf das Crowdfunding von einer "Simon" genannten Plug and Play Solaranlage aufmerksam gemacht hat. Gestört hat mich dabei nicht nur, dass es als etwas Neues hingestellt wurde, obwohl es diese Anlagen seit Jahren schon gibt sondern dass die rechtlichen Probleme des Betriebs in Deutschland nicht angesprochen wurden. Es gibt im übrigen andere Modelle, die billiger sind als Simon.
Grundsätzlich bin ich natürlich für diese Anlagen, hatte aber eben gehofft, dass durch einen großen Spieler wie Greenpeace auf dem Umweltmarkt sich vielleicht docht etwas, dass der Anschluss zweifelsfrei legalisiert wird.
Wenn man die Artikel beim Solarzwerg liest, hat man den Eindruck, dass die Menschen eigentlich dazu gezwungen werden, die Sachen einfach anzuschließen. Nicht umsonst ist ein anderer Begriff für diese Anlagen auch Guerilla-PV.

Sonntag, 24. Mai 2015

Nachhaltig bedeutet nicht immer gut

Sagt zumindest Michael Braungart in diesem Interview der Zeitschrift CICERO. Interessanter Artikel. Sicher gibt es einige Sachen, die uns als nachhaltig verkauft werden, tatsächlich aber mehr schaden als nützen. "Bio"sprit aus Palmöl etwa. Auf die Idee mit den Windrädern und den Strommasten bin ich übrigens auch schon gekommen (und viele andere auch). Es stellt sich wahrscheinlich bei vielen Sachen die Frage "cui bono" und diejenigen, denen es nutzt, die werden den Entscheidern schon entsprechende Argumente liefern. So ist ja insbesondere das Dämmen von Altbauten eine ziemlich umstrittene Sache, wird aber eifrig staatlich gefördert.

Samstag, 23. Mai 2015

Petiton für 9 jährige Hannah unterstützen

Hannah leidet an einer seltenen Erkrankung, die zu frühkindlicher Demenz führt. Es gibt eine - in der Phase der klinischen Studien befindliche - Medizin, mit der schon Erfolge erzielt werden konnten. Leider weigert sich die Herstellerfirma für Hannah die Medikamente bereit zu stellen.

Hier geht es zu der Petition!

Weiteres Portrait von Shakespeare entdeckt?

Mit einem dicken Fragezeichen, aber der Mann ist ja so gut, dass er die PR mit dem Geheimnis um seine Person nicht braucht. Hier ist ein englischsprachiger Artikel über den Historiker Griffith, der behauptet Shakespeare auf anderen zeitgenössischen Darstellungen entdeckt zu haben.

Freitag, 22. Mai 2015

Bodo Ramelow als Schlichter unprofessionell

Was erwartet man von einem Schlichter?
Dass er zumindest so schlau ist, sich mit Äußerungen zu dem zu schlichtenden Sachverhalt in der Öffentlichkeit zurück zu halten. Die elementarsten Grundlagen der Streitschlichtung scheinen bei Thüringens Ministerpräsident Ramelow (nachzulesen bei SPIEGEL ONLINE) nicht zu gelten. Wäre er ein Richter und keine Schlichter, bekäme er mit den jetzt verbreiteten Äußerungen zu Recht einen wahrscheinlich auch erfolgreichen Befangenheitsantrag. Eines hat er wenigstens in seiner Aussage deutlich gemacht. Es geht letztlich um das geplante Tarifeinheitsgesetz, zu dem man stehen mag wie man will. Damit ist aber der Streik ein politischer Streik und die sind in der Bundesrepublik zu Recht verboten.
Wieviel Geld er wohl für die Schlichtung bekommt und ob er eine Nebentätigkeitsgenehmigung dafür hat? Wollen wir auch hoffen, dass er die Ablieferungs- und Auskunftspflichten nach thüringischem Landesrecht nicht vergisst und natürlich auch, dass er bei seinen eigenen Beamten, die nicht streiken dürfen, auch so großzügig ist, wenn es um Vergütungserhöhungen geht.

So möchte die GdL gerne eine viermal so hohe Lohnsteigerung, wie Thüringen seinen Beamten "gegönnt" hat. Nicht vergessen im nächsten Jahr!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Ist das die Ausnahme oder ist die Ausnahme nur, dass es öffentlich wurde

Ich glaube ja eher an die zweite Alternative.
Über die familiären Verbindungen von Mario Draghi zu Morgan-Stanley habe ich schon einmal hier kurz berichtet.
Ich gehe davon aus, dass "ausgewählte Kreise" des Geldadels von Maßnahmen der EZB vorab informiert werden, damit sie entsprechend reagieren können. Normalerweise geht das wohl informell ab und die Öffentlichkeit, auf deren Kosten das letztlich als Steuerzahler passiert, bekommt davon nicht mit.
Jetzt gibt es "Notenbank-Leak" und die WELT berichtet, dass EZB Direktor Coeuré vorab einigen ausgewählten Hedgefondsmanager in einem Londonder (natürlich LUXUS-) Hotel Informationen zur Geldpolitik gegeben hat, die diese prompt nutzen, um damit mal schnell 50-2000 Prozent Gewinn zu machen. Jetzt heißt es, dass das eine Panne gewesen sei und alle Marktteilnehmer zeitgleich hätten informiert werden sollen.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Agroecology Publikation von whyhunger.org

Ich bin sicher nicht der Einzige, den ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, wieviel Saatgut, Pestizide und Herbizide in der Hand von wenigen Großfirmen sind. Die überfluten die Äcker mit ihrem Saatgut und verbieten Bauern das, was sie jahrtausendelang gemacht haben, nämlich ihre Saaten für die nächste Saison selbst anzubauen.
Das ist einer der Aspekte, mit dem sich die Publikation AGROECOLOGY befasst.

Sie ist lesenswert (allerdings auf Englisch)

Dienstag, 19. Mai 2015

Siggis Märchenstunde

Ich weiß nicht, welcher berühmte Mensch gesagt hat, man soll keine Verschwörung vermuten, wenn sich Dinge auch mit einfacher Dummheit erklären lassen.
Jetzt hat (laut SPIEGEL) Sigmar Gabriel - zur Erinnerung von uns mehrheitlich gewählter und bezahlter (also zur Erinnerung für ihn, für uns zur Mahnung) Minister, etwas von einem dritten Hilfspaket erzählt und davon, dass eine "Volksabstimmung die Reformen beschleunigt". Wer beim Wort Volksabstimmung nun schon gedanklich jubelt und denkt, dass die Arbeit- und Geldgeber abstimmen dürften - weit gefehlt. Nein, die Griechen sollen abstimmen. Kann man ja drüber nachdenke, wobei sie bei der letzten Wahl, die noch nicht lange her ist, die Partei gewählt haben, die gesagt hat, wir sind so stolz, dass wir weder Kredite zurückzahlen, noch irgendetwas ändern, sondern alles geschenkt haben wollen.
Ist ja manchmal Taktik so lange abzustimmen, bis endlich das gewünschte Ergebnis da ist.
Was ich aber überhaupt nicht verstehe ist, warum eine Volksabstimmung die Sache beschleunigen soll. Bei "den Griechen" wird das auf offene Ohren schließen. Die Idee ist so gut, dass sie direkt aus dem Syriza Parteihauptquartier hätte kommen können. Gut, vielleicht kommt sie auch von dort und Siggi ist das Sprachrohr.
So eine Volksabstimmung muss ja vorbereitet werden und in der Zeit - die Geldgeber wollen ja ein bestimmtes Ergebnis - muss die Bevölkerung bei Laune halten und so lange gibt es dann zum "allerallerallerletzten" Mal noch einmal eine Finanzierung. Erst forderte man Reformen, dann reichte eine Reformliste und zuletzt eine Ankündigung über eine Reformliste per Volksabstimmung entscheiden zulassen.
Was ist nun schlimmer, wenn unser Minister das Vorgehen nicht erkennt oder wenn er es erkennt und mitspielt?

Montag, 18. Mai 2015

Wer oder was ist ein Golem?

So kann man bei der Titelwahl daneben liegen, einfach deshalb, weil man sich so lange schon mit einer Sache beschäftigt hat und deshalb vergisst, was im allgemein bekannt ist und was nicht. Ich wurde nun schon zweimal gefragt, wer oder was ein Golem ist, wegen des Titels "Golemjagd durch Prag". Nun ein Golem ist eine mystische Figur. Ursprünglich war es eine aus Lehm geschaffener "Mensch", der als Schabbesgoy am Sabbath arbeiten durfte. Er gehört also zur jüdischen Mystik und seine Erschaffung wird teilweise dem berühmten Rabbi Loew zugeschrieben. Lebendig wurde er dadurch, dass der Namen Gottes auf einen Zettel geschrieben ihm in den Mund gelegt wurde. Das hört sich nicht so schlimm an. Wie bei anderen menschengemachten Wesen auch (Frankenstein - viel später geschrieben), mutiert er aber aber auch zum schwer zu stoppenden Monster. In meinem historischen Roman machen nun die Menschen in Prag den Golem für die bestialischen Kindermorde verantwortlich, was dann auch gleich den Anlass gibt, den latenten Judenhass mit einem Pogrom auszuleben. Natürlich steckt jemand aus Fleisch und Blut dahinter und es ist an der Heldin, Maria Zeltner, das herauszufinden. Mehr verrate ich hier aber nicht.


 Das kann man ja lesen!

Freitag, 15. Mai 2015

Createspace von Amazon und die Einfuhrumsatzsteuer

Vorgestern kam eine Rechnung über Einfuhrumsatzsteuer. Das ist etwas, woran man bei der Eigenbedarfsbestellung von Büchern über Createspace denken muss. Die wurden nämlich in den USA gedruckt, kamen aber superschnell zu mir. Ich hatte mich schon gewundert, dass da bisher nichts gekommen war, weil ich eben vermutet habe, dass der Zoll da dann doch ein Wörtchen mitzureden hat. Die Bücher für den Eigenbedarf und zum Verschenken waren etwa halb so teuer (besser billig) wie der Ladenpreis von 9,99 Euro. Nun kommt eben noch "Einfuhrumsatzsteuer" drauf und irgendeine Gebühr. Das macht sie dann bei den zehn Büchern, die ich aus den USA kommen ließ, noch einmal etwa 1,90 Euro je Buch zusätzlich aus. Das ist in Ordnung. Man muss es nur wissen. Ich bin ja schon dankbar, dass die Bücher nicht irgendwo in Deutschland in einem Zolllager liegen blieben und ich sie dort abholen musste. Das oben geschriebene gilt natürlich nicht für die ganz normal bei Amazon gekauften Bücher, also meinen historischen Roman aus dem Prag Anfang des 17. Jahrhunderts. Die werden in Europa gedruckt und zu dem dort angegebenen Preis verkauft und geliefert.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Crowdinvesting im Umweltbereich

Ich habe hier schon verschiedene Crowdinvestings vorgestellt, meistens von Companisto oder indiegogo. In fast allen Projekten, die ich hier vorgestellt habe, habe ich auch selbst ein bisschen Geld gesteckt. Es gibt auch welche, bei denen ich das heute nicht mehr machen würde. So ehrlich muss man sein. Bei all diesen Sachen sollte man nur Geld in einer Größenordnung investieren, die einem nur ein bisschen, aber nicht wirklich weh tut. Das vorweg. Es gibt nun - ich kannte es vorher nicht - mit econeersr ein Portal, in dem Crowdinvesting insbesondere für "grüne" Investments angeboten wird. Das kommt meinen Wünschen mit dem Geld etwas sinnvolles zu machen natürlich entgegen.

Dienstag, 12. Mai 2015

Steckdosen-Solaranlagen

Vor einigen Jahren lief ein Film "Leben mit der Energiewende", in dem PV Anlagen, die man in die heimische Steckdose stecken kann, vorgestellt wurde. In Deutschland vertreten die Versorgungsnetzbetreiber die Auffassung, dass der Betrieb nicht zulässig sei. Im Photovoltaikforum haben wir uns auch die Köpfe heißgeredet. Gerichtsurteile, die es einem Verbraucher verbieten, im eigenen Hausnetz seinen Strom selbst zu produzieren (eigentlich sollte man denken, dass das eine Art Grundrecht ist), gibt es wohl noch nicht. Soll es wahrscheinlich auch nicht geben, weil die Unsicherheit besser ist, als wenn auf einmal ein Gericht sagt, die Dinger - die eben auch Mieter am Balkon oder auf der Garage nutzen können - sind zulässig. Sie dürfen und werden in Deutschland auch verkauft - der Anschluss ans Hausnetz, sagen wir einmal zumindest Grauzone. Ich hatte vor Jahren einmal eine Petition gestartet, diese Anlagen ausdrücklich für zulässig zu erklären. Die Stellungnahme des Bundesumweltministeriums war die, dass wir - sinngemäß - ohnehin schon viel zu viel Solarenergie haben und das belaste die Netze. Warum dezentrale Energieerzeugung die Netze belastet, weiß ich nicht, kann man wahrscheinlich auch nicht im Ministerium erklären, aber es hat ausgereicht, dass der Bundestag sich entschlossen hat, der Petition nicht zu folgen. Nur am Rande: In den Niederlanden und der Schweiz sind diese Anlagen bis zu 600 Wp (NL) oder KWp (Schweiz) zulässig. Deshalb sind die Zeitungen auch voller Berichte, wie dort das Stromnetz zusammenbricht und die Häuser abbrennen. Besonders die Schweiz ist ja weltbekannt für ihre laxen Sicherheitsstandards. Wenn jemand etwa eine Maschine kaufen will und da steht darauf, dass die nach schweizer Sicherheitsstandards gebaut wurde - die rührt sicher keiner an. Warum die lange Vorrede - nun: Einer der Hersteller solcher Plug-and-Play Solaranlagen (wie sie auch genannt werden) hat sich mit den Kritikern auseinandergesetzt und dazu einen Brief verfasst, den ich gerne hier verlinke. Im Übrigen hat die Firma Laudeley also einen Weg gefunden, ihre Anlagen eindeutig zulässig zu machen. Wenn man nämlich den eingespeisten Strom so einstellt, dass er immer unterhalb des niedrigsten Stromverbrauchs liegt, kann nichts ins öffentliche Netz gelangen. Dann bewege ich mich in einem eigenen Hausnetz, in dem ich - bis die großen drei es durch Lobbyarbeit schaffen, dass sie auch darauf Zugriff haben - machen kann, was ich will, so lange ich niemanden gefährde. Das hat allerdings - aus meiner Sicht überflüssig - einen deutlich höheren Preis zur Folge als die Module mit Stecker, die sich in der rechtlichen Grauzone bewegen.