Samstag, 31. Januar 2015

Folgt mir zum Mond!

Jetzt habe ich mir zur technischen Unterstützung der guten Neujahrsvorsätze ein neues Spielzeug angeschafft, ein Fitnesstracker und zwar diesen hier:
Demnächst werde ich einmal eine ausführlichere Besprechung und Bewertung erstellen. Im Moment funktioniert das Ding jedenfalls ganz gut. Was hat das nun mit dem Mond zu tun? Nun - man kann auf der zugehörigen Webseite für den Fitnesstracker Gruppen gründen und dann gemeinsam Schritte sammeln. Ich habe eine Gruppe WALK-TO-THE-MOON gegründet. Leider schaffe ich es nicht sie direkt hier zu verlinken. Aber wenn jemand mitlaufen will, dann findet er die Gruppe unter der Suchbegriff "moon". Ich glaube, dass ich es alleine bis zum Mond nicht schaffen werden...

Hier ist der ausführliche Test dieses Fitness-Armbands.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wie Mario Draghi Griechenland in den Euro schummelte?

... wofür wir immer noch bezahlen. Einen interessanten Artikel aus der WELT habe ich da entdeckt. Es geht über Mario Draghi (sowie seine Familie) und seine Verbindungen zu Goldman-Sachs. Man sollte natürlich nicht an große Verschwörungstheorien glauben, wenn sich die Fehler auch durch einfache menschliche Dummheit und Bequemlichkeit erklären lassen...

Dienstag, 27. Januar 2015

Zum Wiederentdecken: Reinhard Mey

"Über den Wolken" und "Ich bin Klempner von Beruf" sind zwar die bekanntesten Lieder von Reinhard Mey. Aber sie geben, nach meiner Meinung, nicht die Tiefe seine Chansons wieder. Dafür exemplarisch "Atze Lehmann".

Freitag, 23. Januar 2015

Katastrophenschutz auf das Handy

Ich erinnere mich noch daran, dass es als Kind regelmäßig einen Probelauf der Sirenen gegeben hat. Das gibt es jetzt nicht mehr und die sind, glaube ich, mittlerweile auch abgebaut worden. Wahrscheinlich haben schlaue Unternehmensberater gesagt, dass das für die Sicherheit der Bevölkerung zu teuer ist. Das wird nun ersetzt durch eine Katastrophen-App und Warnungen über Handy. Dass bei Großkatastrophen regelmäßig das Handynetz zusammenbricht, wurde dabei wohl nicht bedacht. Naja - aber es ist gut zu wissen, dass es so etwas gibt und bei kleineren Katastrophen und Warnungen (etwa vor Unwettern) funktioniert das sicher und an die großen Katastrophen wollen wir lieber nicht denken. Es gibt nun zwei Zugänge zu dem gleichen System, das noch nicht in allen Bundesländern funktioniert, aber bspw. in Rheinland-Pfalz. Das eine ist die Anmeldung per SMS mit einer Postleitzahl, wie es hier auf der Katwarn-Webseite beschrieben ist. Das geht sogar noch ohne WLAN, Ortung und mit einem normalen Telefon, muss also kein Smartphone sein. Dann - mit mehr Funktionen (unter anderem einer sogenannten "Schutzengelfunktion") gibt es ein App, die - wie immer gut zu finden über Knicket-die App Suchmasschine.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Alt, aber dennoch gut! War of the Worlds by Jeff Wayne

Oder ist es vielleicht nur Nostalgie, weil ich als Jugendlicher die DoppelLP rauf und runtergehört und mich reingeträumt habe? Ich habe die Musik jedenfalls wiederentdeckt und sie gefällt mir immer noch sehr sehr gut. Was unvergesslich ist, ist die Stimme von Richard Burton als Erzähler. Allerdings frage ich mich, was es überhaupt ist. Ist das ein Hörspiel mit viel Musik oder ein Musical oder eine Rockoper? Es muss wohl in einigen Städten auch Live Aufführungen gegeben haben. Davon stammt dieses Video.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Historische Lobbyarbeit der Automobilindustrie

Ich bin durch Zufall auf folgenden interessanten englischsprachigen Artikel gestoßen. Wir können es uns heute kaum vorstellen, aber es gab Zeiten, da gehörte die Straße den Fußgängern, Radfahrern, Reitern und Kutschen. Als dann das Autofahren aufkam, war es zunächst selbstverständlich, dass die Autofahrer den Fußgängern ausweichen mussten. Im Grunde dürfen sie natürlich auch heute noch keine Menschen überfahren. Es gab dann eine Lobby-Kampagne in den zwanziger Jahren, durch die erreicht wurde, dass das Überqueren von Straßen an nicht vorgesehenen Stellen durch Fußgänger unter Strafe gestellt wurde. Das gilt und passiert heute noch.

Dienstag, 20. Januar 2015

Mal was Praktisches: Dolce Gusto Kapseln wiederverwenden

Es gibt verschiedene Anleitungen im Internet, aber diese gefällt mir am Besten. Sicher ist das mit Aufwand verbunden, der - wenn man einen Stundenlohn ansetzt - die Kosten für eine Kapsel übersteigt. Mich nervt aber auch der Müll, der durch die Kapseln in Millionen von Haushalten produziert wird. Nachtrag: Also ich habe es ausprobiert und es hat NICHT funktioniert. Der Kaffee spritze lustig zu allen Seiten heraus. Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht. Die beiden Kapseln nicht gut genug aufeinander geschnitten? Wenn jemand Erfahrungen weitergeben kann, ich freue mich über Kommentare zu diesem Post!

Montag, 19. Januar 2015

5 minutes shower sprinter

Nein, das ist keine neue Variante des Ice-Bucket-Challenge. Es soll aber auch etwas Gutes getan werden. Die App JouleBug habe ich gestern hier vorgestellt. Das meiste, das dort vorgeschlagen wir, mache ich ohnehin schon. So käme ich nie auf die Idee, das Licht anzulassen, wenn ich einen Raum verlasse und niemand sonst befindet sich darin. Wir haben auch schon ziemlich alle Lampen auf LED umgerüstet, deren Licht (mittlerweile) auch angenehm ist. Was ich bisher nicht so gemacht habe, war meine Duschzeit zu kürzen. Ich liebe morgens das warme Wasser und den Kaffee! Bei JouleBug gibt es Credits für diejenigen, die 5 Minuten Kurzduscher sind (dort - die App ist ja auf Englisch - five minutes shower sprinter genannt). Es geht aber durchaus auch in 5 Minuten (ich schätze, dass ich sonst etwa 10 Minuten gebraucht habe). Ich könnte sogar ein bisschen später aufstehen, wenn ich das zur Gewohnheit mache.

Sonntag, 18. Januar 2015

Gemeinsam Gutes tun - per App!

Ich habe schon einmal über die Care2 Community geschrieben, bei der mittlerweile mehr als 20 Mio Leute zusammen versuchen die Welt ein bisschen besser zu machen. Etwas Ähnliches in momentan noch viel kleinerem Maßstab macht die JouleBug App, die es für Android und Apple gibt. Tipps zum Umweltschutz/Energiesparen und Ähnlichem werden angezeigt und man kann sie Abarbeiten. Den Erfolg teilt man dann der Welt per "Buzz" (kann zusätzlich mit dem Twitter Account verknüpft werden) mit und sammelt so Punkte. Bei vielen Sachen wird auch noch ausgerechnet, wie groß die Ersparnis durch die Verhaltensänderung im Jahr ist. Das wird allerdings in Dollar und wohl auch zu den amerikanischen Energiepreisen berechnet. Mir kommt es darauf auch nicht so an. Es würde mich freuen, wenn ich den/die andere(n) dort wiedertreffe. Ich bin mit meinem richtigen Namen dort unterwegs. Hier geht es zur Android-Version (wie immer wieder über die Knicket-App-Suchmaschine).

Freitag, 16. Januar 2015

In den Kunstmarkt investieren

Mal wieder ein Crowdinvesting. Dieses Mal geht es um Pabloundpaul eine Plattform, über die Künstler mit ihren Werken zu den kunstinteressierten Käufern kommen. Es geht um moderne Kunst, wobei allerdings nicht alles vermarktet wird, sondern auf Qualität geachtet werden soll. Wobei ich allerdings nicht genau weiß, wie man die im Bereich der Kunst wirklich definieren will. Hier geht es zu Companisto.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Mehrere Klassen von Opfern?

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich es wage, die Gedanken hier wiederzugeben, weil es ein heikles Thema ist und die Gefahr besteht, dass etwas missverstanden werden könnte. Ich habe auch in einem früheren Posting "Je suis Charlie" geschrieben. Aber es sind eben nicht nur Menschen in der Redaktion von Charlie Hebdo umgekommen. Es waren noch Polizisten und die Menschen im Supermarkt. Von den Polizisten wird praktisch nicht gesprochen, weil es sich um "Berufsrisiko" handelt, wobei es ein Risiko ist, das die Polizisten eingehen und uns Normalbürger zu schützen. Die Redaktion von Charlie Hebdo hat aber auch gewusst, welche Gefahren sie damit heraufbeschwört. Ich finde es toll, dass es solche Menschen gibt (ich hätte den Mut nicht), aber sie hatten in gewisser Weise die Wahl, den provokativen Weg zu gehen und sich Feinde zu schaffen oder auch nicht. Das ist keine Entschuldigung für die Attentäter. Mir fällt nur auf, dass die Menschen im koscheren Supermarkt keine Wahl hatten. Die waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ihr Tod lässt sich nicht auf eine medienwirksam trotzige Formel wie "Je suis Charlie" bringen. Ähnliches ist übrigens auch beim 11. September 2001 passiert. Dadurch, dass wir viele Bilder des einstürzenden World Trade Centers im kollektiven Gedächtnis haben, sind die anderen Opfer im Pentagon und aus der abgestürzten Maschine in Pennsylvania aus dem Gedächtnis verschwunden. Ich prophezeie, dass es bei den Anschlägen in Paris ähnlich sein wird. In wenigen Jahren, werden wir nur noch an die Toten aus der Satirezeitschrift bei dem Stichwort "Anschlag in Paris" denken, aber nicht mehr an die im Supermarkt, die getötet wurden, weil vermutet wurde, dass sie Juden sind, wenn sie im koscheren Supermarkt einkaufen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Der Pragroman kommt....

Kaum zu glauben, wenn man die Entstehungsgeschichte hier im Satzkrumen-Blog miterlebt hat. Der Pragroman wird nun tatsächlich bald erscheinen. Heute habe ich meine Vita (das klingt richtig wichtig ;)) Korrektur gelesen sowie den Klappentext. Dann geht es noch ein letztes Mal durch die Endfassung, wie sie aus dem Lektorat gekommen ist. Es ist schon so lange her, dass ich den Text fast wie ein fremdes Buch lesen kann und manchmal bin ich dann ganz überrascht, auf welche Ideen ich gekommen bin. Das Buch kommt in einem österreichischen Kleinverlag mit sozialer Ader (was das genauer ist, werde ich bei gegebener Zeit noch einmal erklären) als ebook raus. Die Rechte am gedruckten Buch habe ich wieder und werde es voraussichtlich über Amazons Creative Space oder wie das heißt noch als gedrucktes Buch anbieten.

Oder vielleicht doch mit Brainbooks weitermachen?

Gestern war ein Praktikant bei mir. Der sieht im Büro ein "Plakat" von meinem Buch "Schritt für Schritt - eine Arbeitgeberkündigung prüfen" und fragt mich, ob ich etwas mit dem Brainbooksverlag zu tun habe. Ich: Ja? Er: Davon hat der Dozent in Mannheim geredet. Ich: Nee, das waren bestimmt andere Brainbooks. Er: Doch, wie wichtig so ein Buch ist, weil die Arbeitgeber oft vermeidbare Fehler machen. Das waren jetzt keine wörtliche Zitate, nur sinngemäß aus dem Gedächtnis. Ich stimme ihm ja zu, nur gekauft haben das kaum Leute. Auch der Dozent in Mannheim hat vermutlich eines der kostenlosen Exemplare, die ich als Werbung am Anfang bei Amazon verschenkt habe, bekommen. Hätten mal 20 Leute aus einem Uniseminar das Buch runtergeladen, wäre es mir schwerer gefallen, das Ganze wieder einzustellen. Aber auch so gibt es mir zu denken, ob ich nicht einfach zu früh, die "Flinte ins Korn" geworfen habe.

Montag, 12. Januar 2015

Der Held im koscheren Supermarkt

In dramatischen Situationen gibt es immer wieder Menschen, die Außergewöhnliches leisten. Lassana Bathily ist so einer, wie mehrere Zeitungen berichten bsp. focus. Er hat als Angestellter in dem koscheren Supermarkt wahrscheinlich einigen Kunden das Leben gerettet, in dem er sie in dem abgeschalteten Kühlraum versteckte. Was diese Geschichte noch bemerkenswerter macht ist, dass er Moslem ist, der in einem jüdischen Supermarkt arbeitete und die Kunden dort vor einem fanatischen Moslem beschützte. So kann Multikulti eben auch sein. Hut ab vor diesem jungen Mann!

Dienstag, 6. Januar 2015

Geniale App für Photovoltaik und Solarthermie

Es werden ja viele überflüssige Apps geschrieben und dann gibt es wieder welche, bei denen ich ganz fasziniert bin, weil die Möglichkeiten eines mobilen Computers wirklich zur Problemlösung clever eingesetzt werden. Das macht Scanthesun. Vereinfacht ausgedrückt, wir der Standpunkt per GPS ermittelt (das ist noch nichts Besonderes). Zur Ermittlung des Schattenwurfs durch Gebäude, Berge etc. werden aber auf der Kamera die Konturen bzw. der Horizont nachgemalt. Dadurch weiß die App dann, wann die Sonne zu welcher Jahreszeit über den Horizont oder den Schatten eines Gebäudes herauskommt und auf die Solaranlage fällt. Hier gibt es ein Video, das zeigt, wie das funktioniert.

Samstag, 3. Januar 2015

Die App für die App-Suche

Hört sich ein bisschen doppelt gemoppelt an. Über die App-Suchmaschine Knicket habe ich hier schon geschrieben. Die Suchmöglichkeiten im GooglePlay Store und im Apfelstore sind verbesserungswürdig und in diese Lücke stößt knicket vor. Bisher war das ganze Browserbasiert, was - wenn dann die App gefunden war und runtergeladen werden musste - manchmal etwas umständlich sein konnte. Nun gibt es das ganze als App!