Freitag, 27. März 2015

Das große Geschäft mit MarsOne

Als jemand, der in seiner Jugend gerne Science Fiction und Abenteuerromane gelesen hat, interessiert mich natürlich auch die Geschichte der ersten Marsmission. Auch bei uns in der Zeitung war schon ein Artikel über einen Deutschen, der sich beworben hat und unter die letzten 100 Bewerber gekommen ist. Die Mission hat einen nicht unerheblichen Haken. Es ist keine Rückkehr vom Mars geplant. Diejenigen die hochgeschickt werden, werden da oben bleiben, bis sie das Zeitliche segnen. Insbesondere für den oder die Letzte dürfte das dann sehr einsam werden. Vielleicht besteht zwar theoretisch die Chance, dass bis zu dem Ableben der Neu-Marsianer dann noch weitere Menschen hochgeschickt wurden. Vielleicht oder wahrscheinlich aber eher nicht, nachdem wir hier unten uns vor allem Mühe geben uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen statt zu dem Sternen zu greifen. Im SPEKTRUM war nun ein sehr kritischer Bericht über die gesamte Mission und - ich habe es zumindest so verstanden - dass das ganze vielleicht doch eher auf Geldmachen ausgerichtet ist, und die Astronauten dann (vielleicht glücklicherweise) nie starten werden.

Mittwoch, 25. März 2015

Da wir gerade beim Abnehmen sind

Hier ein Video-Tutorial vom Postillon - OK, es ist ein bisschen Kleinkinderhumor, aber manchmal bin ich eben auf dieser Stufe :)

Montag, 23. März 2015

So lange können dreißig Sekunden sein

... oder sieben Minuten.
Im Bestreben eine Bikinifigur für den Sommer zu bekommen, zähle ich nicht nur manchmal (nicht immer) meine Kalorien über myfitnesspal und bewege mich mehr, dank meines Fitness-Armbands, nein, jetzt habe ich auch noch eine 7 Minuten Workout App entdeckt. Gefunden bei Knicket (der Suchmaschine für Apps). Dort wurde sie empfohlen. Das Ganze dauert wirklich nur 7 Minuten. Übungen, die gerade einmal 30 Sekunden andauern. Dann gibt es 10 Sekunden Pause und die nächste Übung kommt. Die Stimme sagt, welche Übung, wann Halbzeit ist und zählt die letzten Sekunden. Die Übungen an sich sind nicht so schwer. Es geht los mit dem "Hampelmann", wohl zum Aufwärmen. Dann kommen einzelne Muskelgruppen dran. Nach meiner unmedizinischen Meinung wird viel Wert auf die Stärkung der Rumpfmuskulatur gelegt, was für Menschen, die viel sitzen, sicher sinnvoll ist.

Samstag, 21. März 2015

Haben wir die Banken gerettet statt Menschen?

So wird es allenthalben wiederholt - was die Sache nicht unbedingt richtiger macht. Zunächst einmal einen Schritt davor, vor der sogenannten Bankenrettung, haben diese Banken Griechenland eine Menge Geld geliehen. Niemand hat damals Griechenland dazu gezwungen Geld bei den Banken zu leihen (anders als das im Rahmen der Umschuldungsaktionen der folgenden Rettungsmaßnahmen der Falle war). Dieses Geld wurde verkonsumiert, anstatt investiert, aber es ist schon in Griechenland angekommen (vielleicht bei den Oligarchen und korrupten Politikern, die aber eben auch jahrzehntelang brav gewählt wurden). Und dieses Geld hat bei den Banken dann gefehlt. Es fehlt sogar immer noch, denn es gab - was häufig vergessen wird - schon einen Schuldenschnitt für Griechenland.
Niemand käme aber auf die Idee, wenn er Sohnemann oder Töchterchen, die sich mit teuren Handyverträgen verschulden und das nicht bezahlen können, unter die Arme greift, dass er damit dann dem Telefonprovider geholfen hat. Ohne die damalige Bankenrettung, wäre Griechenland schon vor Jahren zahlungsunfähig gewesen. Es wurde zumindest auch den Griechen geholfen.
Was wäre die Alternative damals gewesen?
Wir hören das Wort "alternativlos" nicht mehr gerne. Aber es war damals vielleicht wirklich das Beste. Von der Bankenrettung haben damals die Banken und ihre Aktionäre profitiert. Ohne Frage. Aber eben auch alle, die nur irgendwie ein bisschen Geld angelegt haben oder für die Geld angelegt wurde. Es haben neben den Lebensversicherungen, Riesterrenten, eben auch die Altersvorsorgeeinrichtungen Geld in Staatsanleihen gesteckt, weil man die als besonders sicher angesehen hat. Es waren also auch Betriebsrenten und ähnliches gefährdet. Sogar der Staat selbst legte teilweise Rücklagen für die Beamtenpensionen irgendwo an, vielleicht eben auch in griechischen Staatsanleihen.
Bei allen, die nun schimpfen über die verfehlte Austeritätspolitik, vermisse ich die Alternativen. Selbst wenn Griechenland nun alles Schulden erlassen werden. Es müsste dann den eigenen Wohlstand selbst erwirtschaften. Das hat aber schon seit Jahrzehnten nicht funktioniert und zwar auch schon zu Zeiten, als es noch keine erdrückende Schuldenlast gab.

Freitag, 20. März 2015

Gleiche Bezahlung gerne - wenn andere zahlen

Heute ist der sogenannte Equal Pay Day - der Tag der prozentual dem angeblich geringeren Verdienst von Frauen gegenüber Männern entspricht. Wir werden auch heute wieder von 22 % lesen, auch einmal von 1/4, den der Unterschied angeblich ausmacht. Es sollte mal jeder darüber nachdenken, ob ihm oder ihr ein Fall einfällt, bei dem das wirklich so ist. Da wird nichts kommen, weil es sich um statische Phänomene handelt. Das sind für Politiker natürlich die besten Probleme. Probleme, die nicht existieren, können leicht gelöst werden. Mehr Transparenz von Gehältern soll nun helfen, die angeblich ungleiche Bezahlung zu erkennen. Das wollen die Politiker, die sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, anzugeben, wer ihnen denn zu den Abgeordneten Diäten noch etwas zusteckt, also für wen sie in Wirklichkeit im Parlament tätig sind.
Ganz anders ist es mit dem Schlagwort

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

auch, wenn es nicht um das Geld von anderen geht, sondern um den Landeshaushalt eines Bundeslandes. Da haben die Politiker und Politikerinnen überhaupt kein Problem damit, für die gleiche Arbeit unterschiedliche Vergütungen zu zahlen und das in Bereichen, in denen das nicht durch Verhandlung ausgehandelt wird, sondern per "ordre de mufti" von eben jenen Politikern, die ein furchtbares Problem haben, wenn Männer und Frauen angeblich ungleich bezahlt werden. Bei den Beamten liegen die Unterschiede für die gleiche Tätigkeit in den Bundesländern mittlerweile bei mehreren hundert Euro monatlich und die Schere geht immer weiter auseinander. Es ist auch kein Problem für den Dienstherrn, wenn für die gesetzlichen Versicherten die Praxisgebühr eingeführt wurde, eine ähnliche Art der Selbstbeteiligung bei den Beamten einzuführen. Soweit nachvollziehbar. Die Praxisgebühr wurde abgeschafft und - ratet mal was mit nicht passiert ist.

Ich frage mich nur, ob das den handelnden Politikern nicht klar ist oder - was ich für wahrscheinlicher halte - dass es ihnen schlicht egal ist.

Finger weg von Hebelprodukten!

Damit sind nicht die Hebel gemeint, die man beim Heimwerken braucht, sondern bestimmte Finanzprodukte, die vielleicht auch anders heißen können, aber immer das Gleiche bedeuten:
Man kann dabei MEHR verlieren als "nur" das eingesetze Kapital. So wie man NIE-NIE-NIE mit Geld, das man sich geliehen hat, an den Finanzmärkten spekulieren sollte, sollte man auch von diesen Hebelprodukten die Finger lassen. Die Geschichte eines Ingenieurs, der nun auf einmal über 200.000 Euro Schulden hat, sollte Warnung genug sein - nachzulesen im SPIEGEL.

Donnerstag, 19. März 2015

Hat Griechenland dem Deutschen Reich 476 Mio gegeben?

Im Rahmen der nun aufgekommenen Diskussion um Reparationsforderungen Griechenlands, taucht immer wieder eine "Anleihe" wegen Besatzungskosten in Höhe von damals 476 Mio Reichsmark auf. Das wären nun mit Zinsen und Zinseszinsen einige Millionen Euro. Nun hat die WELT (ich weiß nicht, ob sie eine zuverlässige Quelle ist, Springerpresse hatl) in den wohl frei zugänglichen Originaldokumenten recherchiert. Dort taucht zwar auf, dass dieser Betrag Griechenland praktisch in Rechnung gestellt wurde, was wohl nach der Haager Landkriegsordnung (so merkwürdig einem das Vorkommen mag) durchaus möglich ist. Wir haben solche Besatzungkosten auch bezahlt unter den Begriff "Stationierungskosten".


Davon unabhängig ist natürlich die Frage, ob es moralisch noch eine Verantwortung für Untaten aus der damaligen Zeit gibt.

Mittwoch, 18. März 2015

Wer fördert schon Schweinezucht in China?

Tja, wer wohl?
Das machen wir. Warum auch immer. Auch wenn das wohl ähnlich wichtig ist, wie ein Sack-Reis-Umfall-Verhinderer in China.
Zu finden gibt es dieses unter andere haarsträubende Beispiele der Steuergeldverschwendung sind im Frühjahrsputz des Steuerzahlerbundes aufgeführt. Wer sich also einmal ein bisschen ärgern will, kann das hier nachlesen.

Dienstag, 17. März 2015

Autosendung für Leute, die keine Autos mögen

Wer hier regelmäßig mitliest, den wird es nicht wundern, dass ich nicht sonderlich auf die Individualmobilität per Auto stehe. Dicke Autos sind mir ein Gräuel oder schreibt man das jetzt Greuel? Und dennoch hat mit der Sohnemann an eine Autosendung herangeführt, die man auch als Nicht-Autoliebhaber gerne anssieht: Top Gear.
Am Besten im britischen Original, da kommt der Witz richtig rüber. Und nun haben der alte Tante BBC die Faxen von Jeremy Clarkson gereicht und er wurde suspendiert. Es ist wohl nicht so ganz klar, was dahinter steckt. Vielleicht war es eine Provokation zu viel, die er sich geleistet hat. Aber das ist es, was Top Gear eben sehenswert gemacht hat. Bei N24 ist jetzt eine Art Hommage an Jeremy Clarkson zu lesen.

Montag, 16. März 2015

Vergessene Diskriminierungsopfer

Es wird viel über Diskriminierung gesprochen und geschrieben, es gibt Gesetze, die - erstaunlicher Weise - aber nur bestimmte Diskriminierungsmerkmale verhindern sollen - die Klassiker eben, Alter, Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Rasse, usw. Ich denke aber, es gibt Menschen die diskriminiert werden, und auf keiner der Listen auftauchen. Das sind hässliche Menschen. Ich mache keinen Witz. Die Attraktivität eines Menschen ist zwar subjektiv, aber es gibt dann doch gewissen stillschweigende Übereinstimmungen dessen, was hässlich ist. Diese Menschen werden (da nehme ich mich nicht aus, auch wenn ich versuche mich zu bessern) anders behandelt als schöne Menschen oder "normal" aussende Menschen. Warum ist das so? Nun ein Grund dürfte sein, dass kaum jemand sich hinstellt und sich selbst als hässlich bezeichnet - das ist eben wenig greifbar, aber für die Betroffenen nicht weniger schlimm.
Wie ich darauf komme?
Ich habe gerade einen Artikel über Lizzie Velasquez gelesen, die schon einmal im Internet als "hässlichste Frau der Welt" verunglimpft wurde - hier im STERN.

Sonntag, 15. März 2015

Geld arbeiten lassen, statt für Geld zu arbeiten

Ich habe ja ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber "Reichtumsratgebern". Wobei Reichtum ohnehin ein subjektiver Begriff ist. Wer einen eher frugalen Lebensstil pflegt, wird sich schneller reich fühlen als jemand der gerne einen auf "dicke Hose" macht. Oder - um es mit Seneca - sinngemäß auszudrücken:

Willst du glücklich sein, mehre nicht deinen Reichtum sondern mindere deine Wünsche!

Ein solches Konzept verfolgt auch Mr. Moneymustache (grauslicher Name), den ich auf der rechten Seite verlinkt habe. Einfach zusammengefasst, wurde es in einem Focus Online Artikel mit sechs Regeln. Das schlimme ist, dass diese Grundsätze eben nicht in den Schulen beigebracht werden (oder zumindest meistens nicht) und so haben eben jugendliche für das neuste iPhone, Playstation und ähnliches schon Schulden in vierstelliger Höhe.
Ich meine fast, man kann es noch mehr vereinfachen:

Es muss jedem klar sein, was Investitionen sind und was Konsum.

Hier ist das Buch, das in dem Focus Artikel besprochen wird:




Samstag, 14. März 2015

Flüssiges Wasser auf Ganymed

Das Hubble Teleskop hat herausgefunden, dass es auf dem Jupitermond Ganymed flüssiges Wasser unter der Eisschicht gibt. Mittlerweile wissen wir, dass es auch Organismen gibt, die nicht auf das Sonnenlicht als Energiequelle angewiesen sind, sondern ihre Energie aus schwefelhaltigen Quellen beziehen können. Solche Organismen gibt es auch auf der Erde in der Tiefsee. Und genau so etwas könnte auch auf Ganymed unter der Eisschicht verborgen sein. Hier geht es zu dem Artikel bei FOCUS ONLINE.

Donnerstag, 12. März 2015

Terry Pratchett gestorben

Ich habe einige Scheibenwelt-Romane gelesen und war fasziniert von dem Humor und der Vielzahl der verrückten Einfälle. Manches war mir dann aber auch zu abgedreht, weshalb ich nicht behaupten kann, dass ich ein richtiger Fan von Terry Pratchett (immer erkennbar am Filzhut) bin. Ich muss aber anerkennen, dass für mich diese Art von selbstironischer Fantasy einmalig ist. Vor Jahren hat Pratchett öffentlich gemacht, dass er an Alzheimer erkrankt ist. Er wurde 66 Jahre alt.

Dienstag, 10. März 2015

Bäume und Schulmahlzeit

Das passt nicht so richtig zusammen. Die Verbindung ist, dass das heute über meine bei Care2 verdienten "Butterfly Credits" gespendet habe. Vier Bäume gepflanzt und eine Schulmahlzeit gesponsored. Hinzu kämen noch die guten Sachen, die ich auf dieser Webseite einmal täglich im Rahmen des täglichen "Click-To-Donate" schon gemacht habe. Da ist schon einiges zusammen gekommen. Für das Click-to-donate muss man dort noch nicht einmal angemeldet oder Mitglied sein.

Montag, 9. März 2015

Was Solarenergie leisten kann...

Natürlich sind auch Öl, Gas und Kohle irgendwie chemisch gespeicherte Solarenergie, eben aus organischem Material von vielen Jahrmillionen gewonnen. Aber auch die aktuell einfallende Sonnenenergie kann einiges bewegen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Gestern ist die Solar Impulse 2 zu einer Erdumrundung allein mit Elektromotoren und Photovoltaik-Stromversorgung gestartet. Hier ist ein Video vom Start und gleichzeitig ein Link zu dem Youtube Channel von Solar Impulse:

Freitag, 6. März 2015

Was man bei readfy alles kostenlos lesen kann

Über das werbefinanzierte Portal für kostenlose ebooks (und zwar nicht nur Titel, die gemmeinfrei sind) habe ich hier schon mehrfach geschrieben. Ein Nachteil bei der alten Webseite war, dass man nicht sehen konnte, welche Titel über die App zu lesen sind. Das hat sich nach dem Update der Seite nun insofern geändert, dass die Toplisten nach Genre geordnet lesbar sind. Schaut einfach einmal vorbei und bildet euch eine eigene Meinung - es kostet ja nichts und es ist legal!

Donnerstag, 5. März 2015

Zu wenig Essen und davon dick werden

Ich gehöre ja zu denen, die immer einen "Kampf" gegen die Pfunde führen. Im Moment - dank Motivation über mein nettes Fitness-Armband-Spielzeug - recht erfolgreich. Nicht nur mein BMI sondern auch mein ABSI werden kontinuierlich besser. Im Sommer habe ich dann eine Bikinifigur ;)-. Die Bewegung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Der andere ist die Ernährung und da habe ich gute Erfahrungen mit myfitnesspal gemacht (gibt es auch als Android App). Dort kann man das Gewichtsreduktionsziel - etwa 200 gr pro Woche eingeben und nach der Abfrage weiterer Daten, wie sitzende Tätigkeit o.ä., wird dann die empfohlene Kalorienmenge angezeigt. Training etc. kann auch eingegeben werden und erhöht dann wieder die mögliche Kalorienmenge. Was ich nun interessant finde ist, dass auch verhindert wird, dass man zuwenig ist. Es ist auch schon vorgekommen, dass es mir nicht schwerfällt, wenig zu essen, etwa wenn ich einiges an kalorienarmen und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln zu mir genommen habe. Da war es dann schon so, dass abends, wenn ich den Tag bei myfitnesspal abschließen wollte, der Hinweis kam, dass ich zu wenig gegessen habe. Bei Männern liegt die Grenze wohl bei 1.500 kcal. Ob bei Frauen die gleiche Grenze gilt weiß ich nicht. Der Hintergrund ist, der, dass bei wenig Kalorien der Körper dann auf den Sparmodus umschaltet, was für das Abnehmen kontraproduktiv ist. Dann wird nämlich alles, was wir zu uns nehmen, für die vermeintliche Hungersnot gespeichert, dh in Gewicht umgesetzt. Theoretisch war mir das schon bewusst, ich wusste aber nicht, wann der Körper in den "Hungermodus" übergeht. Es scheint also irgenwo in der Gegend von 1.500 kcal zu sein. Es ist auch schön, wenn man sich - nachdem man den ganzen Tag brav darauf geachtet hat nicht über die Stränge zu schlagen - abends etwas gönnen "muss".

Mittwoch, 4. März 2015

Einmal wie ein Oscar Gewinner behandelt werden...

Dazu braucht es wohl nur einen nachgemachten Oscar, einen Smoking und zur richtigen Zeit in der Nähe der echten Oscar-Verleihung unterwegs zu sein. Nachdem es viele Oscars etwa für technische Sachen gibt, mit denen die Menschen kein Gesicht verbinden, war dieses Video möglich. Und man braucht natürlich viel Mut!

Montag, 2. März 2015

Wie 3.000 Menschen 1.500 Flüchtlinge versteckten

Ein sehr interessanter Beitrag aus der Wochenzeitung DIE ZEIT. Im besetzten Frankreich versteckte ein Dorf mit rund 3.000 Einwohnern, 1.500 Juden, Widerständler und anderswie verfolgte. Unglaublich, dass es gelang so viele Menschen so auf eine Sache einzuschwören, dass sie dicht gehalten haben. Das Ganze unter Lebensgefahr!
Wahrscheinlich - da kommt dann der Hobbysoziologe in mir auf - würde das heute nicht mehr funktionieren, da die Gesellschaft zu stark individualisiert ist (was durchaus auch seine Vorteile hat). Die Menschen in dem Dorf Drôme in den französischen Voralpen haben sich dagegen als Gemeinschaft verstanden, die sich vermutlich seit Kindesbeinen an kennt.