Mittwoch, 18. April 2018

Abschied von der Online Welt - oder hoffen, dass so etwas ausreicht

Das wurde von einem entsprechenden "Generator" erzeugt. Soweit - so einfach. 

ABER: Da steht etwas von "Sie können der Nutzung der Daten bei uns widersprechen und die Löschung verlangen" - Kann mir mal jemand erklären, wie ich das machen soll? Ich weiß kaum, wie ich meine eigenen Daten bei facebook oder google gelöscht kriege. Jetzt soll ich noch die von irgendwelchen Trackern, die hier bei blogspot von Google installiert sind (vielleicht) die Löschung ggf. erreichen.

Der Gedanke, mich ganz von der Onlinewelt zu verabschieden, wird wieder etwas sympathischer.



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Alexander Benra

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Samstag, 24. März 2018

Abschied von der Online-Welt?

Zumindest was das Erstellen von Texten hier im Blog und das weiterhin in der Internetöffentlichkeit stehen lassen betrifft, überlege ich im Moment, ob ich davon nicht grundsätzlich Abschied nehme.
Und wer ist schuld daran?
Nicht der kleine Matrose in seinem Liebeswahn!
Sondern die EU in ihrem Regulierungswahn in der Gestalt der Datenschutz-Grundverordnung. Die legt nämlich jedem Pflichten auf, die für Otto Normalbürger kaum zu bewältigen sind. Schon jetzt muss ein Impressum auf so ein Blog, wie dieses hier, weil es als "kommerziell" angesehen wird. Immerhin erwirtschaften die Google Adsense Anzeigen und der Amazon Affiliate Link, zusammen etwa (falls ich die Auszahlgrenze erreiche) die Kosten für die Domain benra.de. Aber auch ohne diese Einnahmen, kann allein das Berichten über meine Schreibaktivitäten als Werbung für die Bücher angesehen werden und dann ist es auch kommerziell.
Im Impressum werden dann die Angaben gemacht, die die Adresshändler und Abmahnanwälte für ihr Geschäftsmodell brauchen. Das ist seit Jahren bekannt und offensichtlich auch politisch gewollt. Die Großen Firmen können sich entweder ein (halbwegs) rechtssicheres Impressum leisten oder sie machen es einfach doch nicht (sucht mal auf der Ryanair Webseite das Impressum). Vielleicht geht es auch darum Blogs außerhalb der offiziellen Presse, zu der ja ein sehr gutes Verhältnis - sei es persönlich über den Old-Girls-Club Merkel/Furtwängler/Burda/Springer oder über Beteiligungen der SPD möglichst "klein zu halten".
Jetzt werden noch weitere Aufklärungen zur Speicherung von Daten bei den Nutzern verlangt und - so habe ich das zumindest auf einer Webseite gelesen - muss man Vorkehrungen treffen, dass die Besucher der Webseite nicht getrackt werden können. Jetzt habe ich hier beim von Google gehosteten Blog überhaupt keinen Einfluss darauf (oder ich weiß ihn jedenfalls nicht), was für Daten Google dabei erhebt. Vielleicht auch gar keine, glaube ich aber nicht.
Jedenfalls bin ich (man merkt es an diesem Posting) ziemlich angefressen und denke darüber nach, ob ich nicht dieses Blog und das gute Nachrichten Blog ebenso nicht komplett lösche. Die Domains werde ich dennoch behalten, damit niemand mit meinem Namen Unsinn macht. Ich hätte mehr Zeit im realen Leben und vermissen würde ohnehin niemand meine Ergüsse...

Mittwoch, 21. März 2018

Gestern kamen die Wurmlis

Wurmfarm Fortsetzung: Ob sie fleißig sind, weiß ich noch nicht. Der Versender hatte mir ja geschrieben, dass denen der eine Tag Transport auch bei den jetzigen Temperaturen nichts ausmacht. Sie kamen an und ich konnte auch sehen, dass sie sich bewegt haben. Ob sich alle bewegt haben, kann ich natürlich nicht sagen. Im Moment steht die Wurmfarm innen, weil ich bei Minustemperaturen, die Kameraden nicht draußen durchfrieren lassen möchte. Das Paket (und die ganze Farm) riecht übrigens nach Walderde, also nicht irgendwie eklig. Ich hatte schon Kaffeesatz, Teebeutel (ohne den Metallclip) ein bisschen Grünzeug aus der Küche vorbereietet. Zitrusfrüchte - habe ich gelesen - sollen nicht rein. Da es im Moment eine ziemlich kleine Farm (nur eimergroß) ist, habe ich keine Probleme sie nur mit unproblematischem Kram zu befüllen. Die Wurmlis sind auch nicht ausgebüxt heute Nacht. Da hatte ich ein bisschen Angst davor, obwohl ich natürlich einen Deckel drauf habe, aber es gibt dennoch Luftlöcher. Ob sie fleißig gearbeitet haben, kann ich aber auch nicht sagen. Ich lasse sie jetzt erst einmal in Ruhe...

Facebook und die Daten

Gestern oder Vorgestern gingen die Aktienkurse von Facebook nach unten, weil eine britische (mal nicht die bösen Russen) Datenanalyse-Firma die Nutzerdaten für gezielte Werbung zugunsten von Trump im amerikanischen Wahlkampf verwendet haben soll. So berichtete es jedenfalls der Deutschlandfunk gestern. Ich verstehe die Aufregung nicht: Das ist doch das Geschäftsmodell, auf dem Facebook und andere (wohl auch die Werbung, die Ihr hier von Google seht) beruht. Dafür werden die ganze Leistungen geldlich umsonst angeboten. Mit den Daten werden Geschäfte gemacht und das geschieht eben durch gezielte Zielgruppenwerbung. Oder ist das Schlimme, dass das für den BePraZ, für den besten Präsidenten aller Zeiten, geschah.

Dienstag, 20. März 2018

Da ist er doch ein bisschen grün der Daumen

Und das noch, bevor ich in meinen "selbst" produzierten Wurmkompost pflanze. Auf dem Bild seht ihr den kleinen Sprößling einer Ingwerpflanze! Der hat sich ziemlich viel Zeit gelassen und ich wollte das alles schon wieder wegwerfen. Es waren wohl doch ein paar mehr Sonnenstrahlen durch die längeren Tage nötig.
Die Würmer sind noch nicht da -also kann ich von dem Projekt Wurmkompster nichts berichten, außer, dass ich gerade dem Wurmversender schreiben wollte, dass es doch eigentlich zu kalt ist, um sie zu verschicken. Ich befürchte, dass die dann schockgefrostet bei mir ankommen. Da bekam ich die Versandmitteilung. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die fleißigen Arbeiter den Transport überleben!

Donnerstag, 15. März 2018

Die Ernährungsdocs - Info-Boredom im TV

Gestern habe ich - sogar gezielt, nicht versehentlich erzappt - die Ernährungsdocs angeschaut. Das Konzept, dass sich viele Krankheiten, vor allem, wenn sie etwas mit dem Stoffwechsel zu tun haben, sich mit Ernährungsumstellung gut behandeln lassen, finde ich einleuchtend und gut. Die Umsetzung im Fernsehen ist aber grauenhaft oberflächlich und einem öffentlich-rechtlichem ZwangspayTV unwürdig. Wegen der GEZ Einnahme (und der Werbung für die Ernährungsdoc-Bücher) muss da keine Werbung geschaltet werden und deshalb der Zuschauer am Bildschirm gehalten werden. So könnte einer nach dem anderen der Patienten chronologisch abgearbeitet werden auch auf die Gefahr hin, dass nach dem Diabetes II, jemand auch wegschaltet, weil ihn die Rosacea nicht interessiert. Stattdessen werden drei Patienten miteinander wechselnd verknüpft mit 80 % unnötigen Informationen, die Sendung in die Länge gezogen. Gestern sahen wir bestimmt 8-10 Mal die Patienten auf den schwimmenden Bohlen zum Ernährungsdoc Hausboot gehen. Warum, weiß kein Mensch, außer dass eben Sendeminuten gefüllt werden und wir wissen, wofür die GEZ Gelder verwendet werden. Mir tun auch die Patienten leid, auch wenn sie natürlich wissen, worauf sie sich einlassen, denn sie haben sich ja aufgrund der Sendung gemeldet. Wie Schulkinder werden die befragt - etwa: Und jetzt essen sie noch Kartoffeln dazu oder? Schwerer Zwiespalt - denn wir können unterstellen, dass die Patienten die Sendung schon einmal gesehen haben und daher wissen, dass die ganzen Ernährunssachen, die vorgeschlagen werden (die ich für richtig halte), darauf hinauslaufen: - Weizenmehl = böse - Milch = böse - Zucker = superdupermegarusslandmäßigböse - Gemüse = superlieb Kohlehydrate auch böse, wozu die Kartoffeln gehören. Ich meine gerade, dass man das dem Herren angesehen hat. Er hätte aber dem schlauen Doc den Auftritt versaut, wenn er von sich aus sagt, dass er auf die Kartoffeln verzichtet. Also mag er Kartoffeln, damit er (und die Fernsehzuschauer) vom superschlauen Doc, belehrt werden können. Die Informationen zu den einzelnen Krankheiten und wie sie angegangen werden, hätten sich auf 15 Minuten komprimieren lassen. Am Ende müssen die Patienten dann auch noch pflichtschuldigst berichten, wie toll es nun ist. Auch für eine solche Bewertung können zig Sendeminuten und Lebenszeit der Zuschauer verschwendet werden. Um es noch einmal klar zu sagen: Was als Therapie empfohlen wird, finde ich sehr gut. Ich habe mir sogar das Buch der Ernährungsdocs gekauft, kann es aber nicht emfehlen, denn es ist in erster Linie ein Rezeptbuch, mit sehr wenig wissenschaftliche/medizinischen Hintergründen. Rezepte ohne Milch, Zucker, Weizenmehl mit viel Gemüse lassen sich aber auch so finden.

Mittwoch, 14. März 2018

Ich probiere etwas Neues aus: Eine Wurmfarm

Nicht etwa, weil ich meinen Beruf an den Nagel hängen will. Nein! Mich interessiert der Recycling-Aspekt und die Möglichkeit hochwertigen Wurmkompost selbst herzustellen. Ich habe nämlich überhaupt keinen grünen Daumen, eher den "schwarzen Daumen in Botanik Karate", wie Cleo Woodhouse so schön schreibt. Ich gehe dabei nach diesem Anleitungsvideo vor, allerdings mit Eimern statt Stapelkisten. Und hier ist, wie es mit der Farm weitergeht...

Montag, 5. März 2018

Konflikt, Konflikt, Konflikt

So lautet - wenn ich mich recht erinnere - der Ratschlag von James Frey in seinem Buch "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt". Ich weiß überhaupt nicht, ob ich dieses Anleitungsbuch schon gelesen hatte, als ich die erste Version der Roten Johanna von Kaysenheim niederschrieb. Beim Überarbeiten fällt mir jedenfalls auf, dass ich diese Regel an der Stelle, an der ich zur Zeit bin, wirklich gut beherzigt habe. Und - ja - das macht es wirklich spannend.
Sie ist auf der Flucht und hat zu verbergen, dass sie die gesuchte Brandstifterin ist und trifft dabei auf einen schwer traumatisierten Narren, der ein wenig älter ist als sie. Er durchschaut ihre Verkleidung (sie reist in den alten Kleidern des Vaters und hat sich die Haare abgeschnitten) zunächst nicht und soll es auch nicht. Gerade überarbeite ich die Stelle, an der er es langsam heraus findet.
Nicht schlecht - in aller Bescheidenheit.
Ich glaube, die Stellen, an denen noch viel geändert werden muss, kommen erst später. Es ist schon sooo lange her, dass ich mich an den Inhalt selbst nicht mehr so genau erinnere.

Freitag, 2. März 2018

Nein - es war nicht alles schlecht

Nein - es war nicht alles schlecht, was ich in meinem "Erwachsenenerstling" Die rote Johanna von Kaysenheim geschrieben habe. Neben dem Entsetzen über merkwürdige Schreibfehler, gibt es auch positive Überraschungen. So gefällt mir das Kapitel, in dem der Narr Simplicius (der Name ist natürlich von Grimmelshausen geklaut) das erste Mal auftaucht richtig gut und - hätte ich damals geplottet und geplant geschrieben - ein "comic relief" zu den vorherigen gruseligen Ereignissen, die mit einem Großbrand enden, den die Protagonistin ausgelöst hat.
Deshalb auch der Titel Die rote Johanna von Kaysenheim.